In der Nacht zu Dienstag haben Polizeibeamte in Stendal einen stark alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Der 41-jährige Mann war gegen Mitternacht in der Weberstraße unterwegs, als er von einer Streife kontrolliert wurde.
Sprachliche Auffälligkeiten führten zum Test
Während der Verkehrskontrolle stellten die Polizisten sprachliche Auffälligkeiten bei dem Fahrer fest. Daraufhin führten sie einen Atemalkoholtest durch, der einen Wert von 1,89 Promille ergab. Damit lag der Mann deutlich über der Grenze zur absoluten Fahruntauglichkeit, die bei 1,1 Promille beginnt.
Konsequenzen für den Fahrer
Die Beamten stellten umgehend den Führerschein sowie den Fahrzeugschlüssel des 41-Jährigen sicher. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr. Bei einem solch hohen Promillewert drohen empfindliche Strafen, darunter eine Geldstrafe oder sogar eine Freiheitsstrafe sowie ein längerer Führerscheinentzug.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut auf die Gefahren von Alkohol am Steuer hin. Bereits ab 0,5 Promille drohen Bußgelder, Punkte und Fahrverbote. Ab 1,1 Promille gilt der Fahrer als absolut fahruntauglich, was strafrechtliche Konsequenzen nach sich zieht. Lebensgefahr besteht ab einem Wert von 3,5 Promille, und ab 4 Promille kann es zu Atemstillstand, Koma und Tod kommen.



