Polizei-Großeinsatz nach Reizgas-Attacke in Haller Gesamtschule
In einer Gemeinschaftsschule am Franckeplatz in Halle (Saale) haben unbekannte Täter am Mittwochmorgen einen Reizstoff versprüht und damit eine gefährliche Situation ausgelöst. Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an, nachdem der alarmierende Vorfall gemeldet wurde.
Sechs Schüler mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht
Laut offiziellen Angaben der Polizei erlitten sechs Schüler durch den unbekannten Reizstoff leichte Verletzungen. Alle betroffenen Kinder wurden umgehend aus dem Schulgebäude evakuiert und zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Die genaue Art der Verletzungen und der Gesundheitszustand der Schüler wurden zunächst nicht detailliert bekannt gegeben.
Der Unterricht an der Gesamtschule in der Franckestraße wurde vollständig eingestellt, um weitere Risiken auszuschließen und die Ermittlungen nicht zu behindern. Sämtliche Schüler und Lehrkräfte wurden sicher aus dem Gebäude geleitet, während die Polizei die Schule absperrte und nach Spuren suchte.
Ermittlungen laufen auf Hochtouren
Die Hintergründe der Reizgas-Attacke sind noch völlig unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach den unbekannten Tätern, die den Reizstoff in der Schule versprüht haben. Es wird geprüft, ob es sich um einen gezielten Angriff oder einen unüberlegten Akt handelt.
Die Sicherheitsbehörden betonen, dass solche Vorfälle an Schulen absolut inakzeptabel sind und mit aller Härte verfolgt werden. Die Gemeinschaftsschule am Franckeplatz bleibt vorerst geschlossen, bis die Polizei Entwarnung geben kann und die Umstände vollständig aufgeklärt sind.



