Moskau – Ein brutaler Gewaltakt endete für das Opfer mit schwersten Verletzungen, für den Täter mit dem Tod im Gerichtssaal. Dmitri K. (41), ein wohlhabender Bauunternehmer aus Russland, hatte seine Ex-Freundin Angelika Tartanowa (33) nach der Trennung brutal attackiert. Er schlug ihr mehrfach mit voller Wucht auf den Kopf, zertrümmerte ihren Schädel und ließ sie bewusstlos auf der Straße liegen. Zeugen retteten der jungen Frau vermutlich das Leben, indem sie sofort den Notruf wählten. Dennoch schwebt das ehemalige Model noch immer in Gefahr.
Lebenslange Folgen für das Opfer
Angelika Tartanowa, die aus Krasnodar stammt und in Moskau als Model arbeitete, erlitt durch die Attacke schwere Hirnschäden. Teile ihres Schädels mussten entfernt werden, um den lebensbedrohlichen Druck auf ihr Gehirn zu reduzieren. Monatelang lag sie im Krankenhaus und kämpfte um ihr Leben. Noch heute leidet sie unter Gedächtnisproblemen, Sprachstörungen und motorischen Einschränkungen. Sie muss das Sprechen neu erlernen. Die Ärzte stehen vor einer großen Herausforderung: Fehlende Schädelknochen sollen mithilfe von 3D-Technologie rekonstruiert werden. Ob Angelika jemals ein normales Leben führen kann, ist fraglich. In einem Fernsehinterview gestand sie: „Lange habe ich nicht in den Spiegel geschaut, ich hatte große Angst davor.“
Die Beziehung und die Tat
Dmitri K. und Angelika Tartanowa waren sechs Monate lang ein Paar. Als sie die Beziehung beenden wollte, reagierte der Unternehmer mit unvorstellbarer Brutalität. Er schlug immer wieder auf sie ein, bis sie reglos am Boden lag. Die Polizei nahm ihn wenig später fest. Die Anklage lautete auf versuchten Mord. Vor Gericht wurde dem Angeklagten das mögliche Strafmaß erläutert: Ihm drohten bis zu acht Jahre Haft – oder als besonders drastische Alternative die Einberufung zum russischen Militär und ein Einsatz an der Front im Ukraine-Krieg. Als K. diese Worte hörte, erlitt er einen Herzinfarkt. Noch im Gerichtssaal brach er zusammen und verstarb. Russische Medien berichten, sein Herz habe aufgrund des Schocks aufgehört zu schlagen.



