In der kanadischen Metropole Toronto hat die Polizei einen 18-jährigen Mann festgenommen, nachdem es innerhalb weniger Tage zu zwei Schuss-Attacken aus einem fahrenden Auto vor einer Synagoge gekommen war. Die Ermittlungen der Anti-Terror-Einheit führten zu der Festnahme, wie die Polizei mitteilte. Dem jungen Mann werden unter anderem Angriffe mit einer Waffe vorgeworfen. Als Motiv wird Antisemitismus vermutet.
Vier Menschen leicht verletzt
Bei den beiden Angriffen wurden insgesamt vier Menschen leicht verletzt. Die Schüsse waren aus einem Auto abgegeben worden, das an der Synagoge vorbeifuhr. Die Hintergründe der Tat sind noch nicht vollständig geklärt, doch die Ermittler gehen von einem antisemitischen Hintergrund aus.
Reaktionen aus der Politik
Der Premierminister der Provinz Ontario, Doug Ford, verurteilte die Angriffe scharf. Auf der Online-Plattform X schrieb er: „Diese Angriffe werden nicht toleriert.“ Die Polizei hat ihre Ermittlungen intensiviert und prüft mögliche Verbindungen zu extremistischen Gruppen. Die jüdische Gemeinde in Toronto zeigt sich erschüttert, aber auch erleichtert über die schnelle Festnahme.
Die Sicherheitsvorkehrungen vor Synagogen und anderen jüdischen Einrichtungen in der Stadt wurden verstärkt. Die Behörden appellieren an die Bevölkerung, wachsam zu sein und verdächtige Beobachtungen sofort zu melden. Der Fall hat landesweit für Aufsehen gesorgt und eine Debatte über den zunehmenden Antisemitismus in Kanada ausgelöst.



