Schwedischer Ehemann soll Ehefrau für Sex angeboten haben – Über 100 Männer in den Fokus geraten
Schwede soll Ehefrau für Sex angeboten haben – 100+ Männer im Visier

Schwerwiegende Vorwürfe gegen schwedischen Ehemann

Im Norden Schwedens ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen einen Mann, der über Jahre hinweg mit den sexuellen Dienstleistungen seiner Ehefrau Geld verdient haben soll. Der eigene Ehemann steht im Verdacht, als mutmaßlicher Drahtzieher eines jahrelangen Albtraums agiert zu haben. Die mutmaßlichen Taten sollen sich von Januar 2022 bis zur Festnahme des Mannes im vergangenen Jahr erstreckt haben.

Staatsanwaltschaft erhebt schwere Anschuldigungen

Staatsanwältin Ida Annerstedt teilte am Montag mit, dass der Mann wegen des Verdachts auf Zuhälterei in Untersuchungshaft genommen wurde. Sie sagte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP: „Er steht im Verdacht, die Erbringung der sexuellen Dienste der Geschädigten erleichtert oder sich finanziell daran bereichert zu haben.“ Die Taten sollen sich sowohl bei physischen Treffen als auch über das Internet abgespielt haben.

Über 120 Männer in den Fokus der Ermittlungen

Nach Angaben der Ermittler soll der Mann mehr als hundert Männern Sex mit seiner Ehefrau verkauft haben. Insgesamt wurden laut Annerstedt 120 Männer identifiziert, die im Verdacht stehen, sexuelle Dienstleistungen gekauft zu haben. In Schweden ist der Kauf von sexuellen Dienstleistungen verboten, nicht jedoch der Verkauf. Ob alle identifizierten Männer im Rahmen der laufenden Ermittlungen überprüft werden, ist noch unklar. Nach Abschluss des Verfahrens könnten separate Ermittlungen gegen die Käufer folgen.

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Alkohol und Drogen spielten eine Rolle

Der Mann, der in seinen Sechzigern ist, wurde Ende Oktober festgenommen. Seine Frau hatte ihn selbst bei der Polizei angezeigt. Bei einer Befragung gab sie dem schwedischen Rundfunk zufolge an, in manchen Fällen unter so starkem Einfluss von Drogen und Alkohol gestanden zu haben, dass sie sich nicht an alles erinnern könne. Der Ehemann weist die Vorwürfe zurück.

Verfahren soll im März 2026 beginnen

Staatsanwältin Annerstedt rechnet damit, Mitte März Anklage zu erheben. Das Verfahren gegen den schwedischen Ehemann wird voraussichtlich im März 2026 beginnen. Nach Angaben des Senders SVT ist der Mann bereits zuvor wegen mehrerer Delikte verurteilt worden, darunter Körperverletzung und Nötigung. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, während die betroffene Frau Unterstützung erhält.

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