Die Suche nach dem gestohlenen Keltengold aus einem Museum in Bayern auf dem Grundstück des Hauptverdächtigen in Mecklenburg-Vorpommern geht weiter. Am zweiten Tag der intensiven Durchsuchung kommen neben speziell ausgebildeten Gold- und Bargeldspürhunden auch ein sogenanntes Röntgenmobil des Zolls zum Einsatz. „Da, wo wir gestern aufgehört haben, machen wir heute weiter“, erklärte Fabian Puchelt, Sprecher des bayerischen Landeskriminalamts (LKA).
Hintergrund des Goldraubs
Der wertvolle Goldschatz war im November 2022 aus dem Kelten Römer Museum im oberbayerischen Manching gestohlen worden. Vier Täter wurden später zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Doch bis auf einen kleinen Teil der Goldmünzen blieb der Schatz verschwunden. Nun nehmen die Ermittler erneut das weitläufige Grundstück des Hauptverdächtigen in Plate unter die Lupe.
Technische und tierische Unterstützung
„Das ist die Suche nach der Nadel im Heuhaufen“, beschrieb Puchelt die Herausforderung. Das etwa 1.000 Quadratmeter große Grundstück wird Zentimeter für Zentimeter durchkämmt. Dabei hilft den Fahndern ein Scan Van des Zolls, ein Transporter mit einem Röntgengerät, wie man es von Flughäfen zur Gepäckdurchleuchtung kennt. Darin sollen laut Puchelt alle Kleinteile untersucht werden, die in dem Haus, den Hütten und der Garage gefunden wurden.
Die Ermittler hoffen, mit dieser kombinierten Methode aus tierischer Spürnase und modernster Technik endlich den Verbleib des restlichen Goldschatzes zu klären. Der Einsatz ist auf mehrere Tage angelegt, und das LKA zeigt sich zuversichtlich, dass die akribische Suche zum Erfolg führen wird.



