Missglückter Tankstellenraub in München: Paar nach DNA-Spur an Luftdruckpistole gefasst
Tankstellenraub in Pasing: Paar nach DNA-Spur gefasst

Missglückter Tankstellenraub in München: Paar nach DNA-Spur an Luftdruckpistole gefasst

Ein 18-jähriger Deutsch-Spanier und seine 17-jährige serbische Freundin stehen im Verdacht, im September 2025 einen Überfall auf eine Tankstelle in München-Pasing geplant zu haben. Die Polizei konnte die beiden nun festnehmen, nachdem eine DNA-Analyse an der Tatwaffe den jungen Mann überführte. Beide Verdächtige wohnen im Landkreis Fürstenfeldbruck und waren der Polizei bereits durch frühere Delikte bekannt.

Zeuge vereitelt Überfall in letzter Minute

Den Überfall in letzter Minute vereitelte ein 24-jähriger Zeuge, der sich zufällig in der Jet-Tankstelle in der Lortzingstraße aufhielt. Er hörte, wie sich ein Mann und eine Frau über einen bevorstehenden Raub unterhielten, und bemerkte nach Polizeiangaben einen Pistolengriff, der in der Kleidung des Mannes steckte. Im Verkaufsraum eskalierte die Situation zu einer handfesten Rauferei zwischen dem Zeugen und dem mutmaßlichen Räuber.

Dabei schoss der Täter mehrmals mit einer Luftdruckpistole auf den 24-Jährigen. Eine der abgefeuerten Stahlkugeln traf den Zeugen am Hinterkopf und blieb in der Haut stecken. Ein Freund des Getroffenen griff daraufhin ein, und gemeinsam gelang es den Männern, dem Schützen die Waffe abzunehmen. Trotzdem konnten der Täter und seine Begleiterin zunächst unerkannt fliehen.

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DNA-Spur führt zur Festnahme

Die sichergestellte Luftdruckpistole wurde im Kriminallabor des Landeskriminalamts (LKA) untersucht. Dabei gelang es den Ermittlern, DNA-Spuren zu sichern und mit Daten im Polizeicomputer abzugleichen. Der Abgleich ergab einen Treffer bei einem 18-jährigen Deutsch-Spanier, der bereits wegen Körperverletzung, Drogendelikten, Sachbeschädigung und Diebstahl polizeibekannt ist.

Seine 17-jährige serbische Freundin soll bei dem missglückten Überfall als Komplizin beteiligt gewesen sein. Bei einer anschließenden Durchsuchung der Wohnung des 18-Jährigen fanden Polizisten Zubehör der Waffe sowie die Tatkleidung. Die weiteren Ermittlungen hat das Kommissariat K21 übernommen.

Die Festnahme markiert einen wichtigen Schritt in der Aufklärung des Vorfalls, der die Münchner Behörden seit Monaten beschäftigt. Die Polizei betont, dass solche gewalttätigen Übergriffe im öffentlichen Raum konsequent verfolgt werden.

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