Bei einem Besuch der Renovierungsarbeiten am Lincoln Memorial in Washington D.C. ist es zu einem erneuten verbalen Ausfall von US-Präsident Donald Trump gegenüber einer Journalistin gekommen. Die ABC-Reporterin hatte versucht, eine Frage zu stellen, die dem Präsidenten offenbar nicht gefiel. Trump reagierte gereizt und bezeichnete die Journalistin als „Horror-Show“. Die Szene ereignete sich am 8. Mai 2026 und wurde von mehreren Nachrichtenagenturen dokumentiert.
Hintergrund des Besuchs
Trump besichtigte die laufenden Renovierungsarbeiten an der berühmten Gedenkstätte für Abraham Lincoln. Dabei stand er einer Gruppe von Reportern gegenüber, die über den Fortschritt der Arbeiten berichten wollten. Plötzlich meldete sich die ABC-Reporterin mit einer Frage, die nicht auf das Renovierungsprojekt abzielte, sondern auf ein politisches Thema. Trump unterbrach sie sofort und sagte: „Sie ist eine Horror-Show!“ Dann wandte er sich ab und ignorierte weitere Fragen.
Reaktionen und Folgen
Die Attacke löste umgehend Kritik aus. Der Weiße Haus-Pressedienst versuchte, den Vorfall herunterzuspielen, indem er betonte, der Präsident habe lediglich seine Meinung geäußert. Die ABC hingegen verurteilte die Äußerungen scharf. „Solche Beleidigungen sind inakzeptabel und schaden dem Ansehen der Pressefreiheit“, erklärte ein Sprecher des Senders. Auch die US-Reportervereinigung forderte Trump auf, sich zu entschuldigen. Bislang blieb eine Reaktion des Präsidenten aus.
Der Vorfall ist nicht der erste dieser Art. Trump hat in der Vergangenheit wiederholt Journalisten attackiert und als „Feinde des Volkes“ bezeichnet. Kritiker sehen darin einen gefährlichen Trend, der die Arbeit der Medien zunehmend erschwert.



