Am späten Donnerstagabend ereignete sich auf der Bundesstraße 110 in der Nähe der Zecheriner Brücke ein schwerer Wildunfall. Eine 18-jährige Autofahrerin war mit ihrem Audi auf dem Weg von Anklam in Richtung Usedom, als plötzlich Rotwild die Fahrbahn überquerte.
Junge Fahrerin trotz Gefahrenbremsung kollidiert
Trotz einer sofort eingeleiteten Gefahrenbremsung konnte die junge Frau den Zusammenstoß mit dem Tier nicht mehr verhindern. Der Aufprall war so heftig, dass die Fahrerin leichte Verletzungen erlitt. Sie wurde umgehend in das Krankenhaus in Anklam gebracht, wo sie medizinisch versorgt wurde.
Hoher Sachschaden am Fahrzeug
An ihrem Audi entstand nach ersten Schätzungen der Polizei ein Sachschaden in Höhe von rund 20.000 Euro. Der Wagen war nicht mehr fahrbereit und musste von einem Abschleppdienst geborgen werden. Das Rotwild verendete noch an der Unfallstelle. Der zuständige Jäger wurde hinzugezogen, um das Tier zu versorgen.
Kurzzeitige Sperrung der B110
Während der Unfallaufnahme war die B110 für etwa eine halbe Stunde halbseitig gesperrt. Der Verkehr wurde an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Die Polizei war mit mehreren Einsatzkräften vor Ort, um die Unfallstelle abzusichern und die Ermittlungen zur Unfallursache aufzunehmen.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang auf die erhöhte Gefahr von Wildunfällen in den Abend- und Nachtstunden hin, insbesondere in waldreichen Gebieten. Autofahrer sollten in diesen Bereichen besonders vorsichtig fahren und jederzeit mit plötzlich auftauchenden Tieren rechnen.



