Großrazzia in Berliner Shisha-Shop: Zoll beschlagnahmt tonnenweise illegale Ware
Der Zoll hat in einem Shisha-Shop in Berlin-Schöneberg einen umfangreichen Fund illegaler Produkte gemacht. Bei einer Kontrolle Anfang März entdeckten die Beamten nicht nur etwa 28.000 Dosen des in Deutschland verbotenen Oraltabaks Snus, sondern auch sieben Kilogramm Cannabis. Die Ermittlungen des Hauptzollamts Berlin führten zu einer umfassenden Beschlagnahmung.
Illegale Nikotinprodukte in großem Stil
Neben dem Cannabis und dem Oraltabak fanden die Zollbeamten in dem Geschäft 17 Kilogramm unversteuerten Shisha-Tabak sowie etwa 24.000 unversteuerte E-Zigaretten, sogenannte Vapes. Die Menge der beschlagnahmten Ware ist außergewöhnlich hoch und deutet auf einen organisierten Handel mit illegalen Substanzen hin.
Weitere Funde in Privaträumen
Im Anschluss an die Ladendurchsuchung durchsuchten die Ermittler auch die Privaträume des Ladenbesitzers. Dort stießen sie auf weitere "erhebliche" Mengen unversteuerter Vapes und Snus. Die genauen Mengen wurden nicht spezifiziert, doch der Zoll spricht von einem signifikanten Zuwachs an beschlagnahmter Ware.
Ermittlungen gegen den Ladeninhaber
Gegen den Besitzer des Shisha-Shops wird nun ermittelt. Der Zoll prüft Verstöße gegen das Tabaksteuergesetz, das Arzneimittelgesetz und möglicherweise weitere Straftatbestände. Die Beschlagnahmung erfolgte im Rahmen routinemäßiger Kontrollen, die der Zoll regelmäßig in entsprechenden Geschäften durchführt.
Die Behörden betonen, dass der Handel mit illegalen Tabakprodukten und Cannabis nicht nur steuerliche Schäden verursacht, sondern auch gesundheitliche Risiken für Verbraucher birgt. Insbesondere der verbotene Oraltabak Snus steht im Verdacht, erhebliche Gesundheitsgefahren darzustellen.
Der Fall zeigt, wie wichtig die Arbeit der Zollbehörden bei der Bekämpfung des illegalen Handels mit Suchtmitteln ist. Die Ermittlungen dauern an, und es wird erwartet, dass weitere Maßnahmen gegen den Ladeninhaber folgen werden.



