Jugendweihe in Löcknitz: 25 Jugendliche feierlich in den Erwachsenenkreis aufgenommen
Jugendweihe in Löcknitz: 25 Jugendliche feierlich aufgenommen

Feierliche Jugendweihe in der Randow-Halle

In der Randow-Halle in Löcknitz sind 25 Jugendliche aus Löcknitz und Penkun sowie den umliegenden Dörfern im Rahmen einer Jugendweihefeier in einen neuen Lebensabschnitt begleitet worden. Die Veranstaltung, organisiert von der Volkssolidarität (VS) Uecker-Randow, brachte Familien, Freunde und Wegbegleiter zusammen und bot einen würdigen Rahmen für diesen besonderen Anlass.

Musik und Tanz sorgen für festliche Stimmung

Für die musikalische Untermalung sorgten die Musikwerkstatt Dreßler sowie die Band „East Side Music“ aus dem Jugendfreizeitzentrum „Happy Together“ in Pasewalk. Beide trugen dazu bei, dass die Veranstaltung sowohl feierlich als auch lebendig wirkte. Besondere Akzente setzten die Tanzaufführung des Sportvereins Rot-Gold Torgelow 1990 sowie der Auftritt von Sängerin Jenny Stage, die eigens für die Jugendweihe ein Lied komponiert hatte.

Urkundenübergabe als symbolischer Akt

Im Mittelpunkt der Feier stand die Übergabe der Urkunden an die Jugendlichen, die für viele den sichtbaren Übergang in einen neuen Lebensabschnitt markierte. Michael Schulz, stellvertretender Geschäftsführer der Volkssolidarität Uecker-Randow, betonte in seiner Rede: „Die Jugendweihe ist kein Ziel, sondern ein Übergang. Es geht darum, junge Menschen zu begleiten und ihnen Orientierung zu geben – ohne ihnen den Weg vorzugeben.“

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Landrat ermutigt zu Verantwortung und Selbstreflexion

In seiner Festrede wandte sich Landrat Michael Sack (CDU) direkt an die Jugendlichen. Er ermutigte sie, ihren eigenen Weg zu gehen und Verantwortung für ihre Entscheidungen und ihr Handeln zu übernehmen. Für ihn persönlich sei diese Feier in diesem Jahr noch ein kleines bisschen schöner als ohnehin, denn auch sein jüngster Sohn stehe mit seiner Konfirmation an der Reihe. Er könne daher genau nachvollziehen, wie sich die Eltern fühlten. Die Jugendlichen müssten nun Entscheidungen für sich, ihr Leben und ihren Weg treffen – ein wesentlicher Unterschied zur Kindheit, in der die Eltern die meisten Entscheidungen trafen. „Ihr werdet mehr Verantwortung tragen, aber auch mehr Rechte haben“, sagte Sack. Der vor ihnen liegende Weg sei nicht immer eine Einbahnstraße, sondern manchmal eine achtspurige Autobahn. Dennoch würden sie niemals allein dastehen. Erwachsenwerden bedeute nicht nur, älter zu werden, ein Haus zu bauen, einen Baum zu pflanzen und selbst Kinder zu bekommen. Es heiße auch, Verantwortung zu übernehmen, Empathie zu lernen, sich selbst zu hinterfragen und sich in andere hineinzuversetzen.

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