Königliches Osterfest ohne Andrew-Töchter: Beatrice und Eugenie bleiben fern
Die Prinzessinnen Beatrice und Eugenie werden einem aktuellen Medienbericht zufolge die traditionellen Osterfeierlichkeiten der britischen Königsfamilie nicht besuchen. Die Töchter des in Ungnade gefallenen Prinz Andrew Mountbatten-Windsor haben mit Zustimmung von König Charles III. andere Pläne für das kommende Wochenende, wie die Nachrichtenagentur PA berichtet.
Epstein-Skandal belastet königliche Familie
Hintergrund der Abwesenheit sind die anhaltenden Folgen des Skandals um den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Ihr Vater, der frühere Prinz Andrew (66), war im Februar vorübergehend festgenommen worden, nachdem die Polizei Ermittlungen wegen des Verdachts des Fehlverhaltens in einem öffentlichen Amt aufgenommen hatte. Der Vorwurf lautet, Mountbatten-Windsor habe in seiner früheren Rolle als Handelsbeauftragter Informationen an den 2019 in Haft verstorbenen US-Finanzier weitergegeben.
Unterschiedliche Behandlung innerhalb der Familie
Interessant ist der Kontrast in der Behandlung der Familienmitglieder: Während Beatrice (37) und Eugenie (36) ihre royalen Titel und Ehren behalten durften, ist ihr Vater aus der ersten Reihe der Monarchie verbannt worden. Dennoch spüren auch die Prinzessinnen die Konsequenzen des Skandals. So sollen sie beispielsweise vom prestigeträchtigen Pferderennen Royal Ascot ausgeladen worden sein.
Vergangenheit mit Epstein belastet mehrere Familienmitglieder
Die Verbindungen zu Epstein reichen tief in die Familie hinein. Auch die lange geschiedene Mutter der Prinzessinnen, Sarah Ferguson (66), pflegte eine Freundschaft zu dem Sexualstraftäter. Aus den vom US-Justizministerium veröffentlichten Akten geht hervor, dass sowohl Andrew als auch Ferguson Bekanntschaft mit Epstein gemacht haben dürften.
Bezeichnend ist, dass Beatrice und Eugenie noch im Dezember an den Weihnachtsfeierlichkeiten in Sandringham teilnahmen. Die Entscheidung, sie nun vom Osterfest fernzuhalten, unterstreicht die anhaltende Sensibilität des Themas für das Königshaus. Die Prinzessinnen sind Nichten von König Charles III. und stehen damit in direkter verwandtschaftlicher Beziehung zum Monarchen.
Die Entwicklung zeigt, wie tiefgreifend der Epstein-Skandal die britische Königsfamilie erschüttert hat und welche langfristigen Auswirkungen er auf das öffentliche Auftreten ihrer Mitglieder hat. Während Andrew bereits schwerwiegende Konsequenzen erfahren musste, sind nun auch seine Töchter von den indirekten Folgen betroffen.



