Ariel bleibt nach Dschungelcamp bei ihrer Kritik an Gil Ofarim
Die Kontroverse um Sänger Gil Ofarim reißt auch nach dem Ende von "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" nicht ab. Mitcamperin Ariel (22) hält weiterhin an ihrer scharfen Kritik fest und bezeichnet Ofarims öffentliche Entschuldigung als rein geschauspielert.
"Das G steht für gelogen" – Ariel bleibt unversöhnlich
Bereits während der Dschungelcamp-Ausstrahlung fiel Ariel durch ihre direkten Konfrontationen mit Gil Ofarim (43) auf. Sie konfrontierte ihn wiederholt mit dem Antisemitismusvorfall in Leipzig, bei dem Ofarim behauptet hatte, wegen eines Davidsterns diskriminiert worden zu sein.
"Ich bin fassungslos", erklärt Ariel in einem aktuellen Interview mit dem Stern in Bezug auf Ofarims Entschuldigungsgeste nach dem Dschungelcamp. "Das ist für mich alles geschauspielert." Die junge Kandidatin wirft dem Sänger vor, sich geschickt in eine Opferrolle zu manövrieren.
Ofarims Strategie und die Reaktionen
Ariel analysiert Ofarims Verhalten im Dschungelcamp als bewusste Inszenierung: "Er hat wirklich diese Täter-Opfer-Umkehr gut gemacht im Dschungel. Er hat dadurch auch gewonnen." Doch bei ihr zieht diese Strategie nicht. Sie bezweifelt sogar, dass Ofarim sein versprochenes Spendengeld in Höhe von 20.000 Euro tatsächlich an den betroffenen Hotelmitarbeiter überweisen wird.
Diese Skepsis teilt offenbar auch Markus W., der Hotelmitarbeiter aus dem Leipziger Vorfall. In einem Zeit-Interview äußerte er sich befremdet über Ofarims jüngste Andeutungen und betonte, er habe der Einstellung des Verfahrens nur zugestimmt, um endlich abschließen zu können.
Spaltung der Gemüter und Produktionsfragen
Gil Ofarims Teilnahme am Dschungelcamp sorgte bereits im Vorfeld für kontroverse Diskussionen. Nach seiner Krönung zum Dschungelkönig sollen erste Zuschauer sogar ihre RTL+-Abos gekündigt haben. Gerüchte über eine mögliche Bevorzugung Ofarims durch die Produktion machten die Runde.
Micky Beisenherz (48), langjähriger Autor der Moderationstexte für die Show, weist diese Vorwürfe jedoch entschieden zurück. Im Podcast "Apokalypse & Filterkaffee" erklärt er gemeinsam mit Anne Hähnig: "Es hätte immer ein paar mehr Sprüche geben können auf Kosten von Gil, was sicherlich dem Mischungsverhältnis gutgetan hätte. Aber den großen Plan, den zum Dschungelkönig zu schreiben, den gab es nie." Beisenherz betont, selbst überrascht von Ofarims Triumph gewesen zu sein.
Ungeklärte Fakten und geteilte Meinungen
Dennoch räumt Beisenherz ein, dass einige Äußerungen Ofarims auch ihn nachdenklich stimmten. Podcast-Partnerin Anne Hähnig kritisiert, dass RTL bestimmte Andeutungen nicht ausreichend richtiggestellt habe. Sie erinnert daran, dass der Davidsternvorfall in Leipzig von der Polizei mit der Intensität eines Mordprozesses untersucht worden war und die Faktenlage "total eindeutig" gewesen sei.
Die Gemüter bleiben gespalten: Während einige wie Amira Aly Ofarim manipulatives Verhalten vorwerfen, finden andere wie Moderatorin Sonja Zietlow, er habe eine zweite Chance verdient. Zietlow verteidigte Ofarim beim großen Wiedersehen nach dem Dschungelcamp und stellte klar, dass er bereits vor dem Skandal für die Show angefragt worden war.
Eins steht fest: Gil Ofarim polarisiert weiterhin – und Ariel bleibt eine seiner deutlichsten Kritikerinnen.



