Bares für Rares: Bewegende Bronze-Skulptur von Karl Geiser erzielt 3.000 Euro für Kinderzirkus
Bares für Rares: Geiser-Skulptur bringt 3.000 Euro für Kinderzirkus

Bares für Rares: Seltene Geiser-Bronze sorgt für emotionalen Höhepunkt

Die beliebte ZDF-Trödel-Show Bares für Rares präsentierte am Dienstag, dem 31. März 2026, wieder zahlreiche faszinierende Raritäten mit besonderen Geschichten. Moderator Horst Lichter führte durch eine Sendung, die Sammlerherzen höherschlagen ließ und einen besonders bewegenden Moment bereithielt.

Eine Skulptur mit doppelter Bedeutung

Das absolute Highlight der Folge war eine außergewöhnliche Bronze-Skulptur des Schweizer Künstlers Karl Geiser. Regula und Fabian aus dem Schweizer Zeihen stellten das Kunstwerk im Studio vor, das aus dem persönlichen Besitz von Regulas Vater stammt. Dieser hatte die Figur im Jahr von Regulas Geburt erworben und war ein großer Bewunderer des Künstlers.

Die Skulptur zeigt das Porträt eines jungen Soldaten und entstand während Geisers Militärzeit zwischen 1939 und 1943. Was das Stück besonders wertvoll macht: Es handelt sich um eines von nur fünf existierenden Exemplaren dieser limitierten Edition – und das mitgebrachte Stück ist das letzte dieser Serie.

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Expertenschätzung übertrifft alle Erwartungen

Kunstexpertin Dr. Friederike Werner lobte die hohe künstlerische Qualität und Ausdrucksstärke der Bronze. Sie schätzte den Wert auf beeindruckende 4.000 bis 6.000 Euro – weit mehr, als die Verkäufer mit ihrem Wunschpreis von 2.000 Euro erwartet hatten. Zur Präsentation brachten Regula und Fabian zusätzlich eine Ausgabe der Zeitschrift „Du“ aus dem Jahr 1957 mit, die einen umfangreichen Bericht über Karl Geiser enthält.

Verkaufserlös für einen guten Zweck

Für das Paar stand jedoch nicht der finanzielle Wert im Vordergrund. Der gesamte Erlös aus dem Verkauf soll einem Kinderzirkus in Afrika zugutekommen – ein Herzensprojekt, das den beiden sichtlich am Herzen liegt. Regula und Fabian engagieren sich beruflich und leiten in ihrer Freizeit selbst einen Kinderzirkus.

Im Händlerraum entwickelte sich eine dynamische Verhandlung, die schließlich in einem starken Ergebnis mündete. Die Bronze-Skulptur wechselte für 3.000 Euro den Besitzer – ein Verkaufspreis, der Regula und Fabian sichtlich rührte und bewegt zurückließ.

Weitere Raritäten in der Sendung

Neben diesem emotionalen Highlight präsentierte die Sendung am 31. März 2026 weitere interessante Sammlerstücke:

  • Ölgemälde „Kochende Magd“: Ein Werk des niederländischen Malers Johannes Engel Masurel aus etwa 1850, geschätzt auf 500 Euro
  • Golfbillard „Bumper Pool“: Ein etwa 40 Jahre alter, selbstgebauter Billardtisch mit Münzeinwurf, geschätzt auf 150-250 Euro
  • Granatschmuck-Set: Traditionsreicher Schmuck aus Familienbesitz (1870-1890) mit böhmischen Granaten, geschätzt auf 180-270 Euro
  • Emaille-Schild „Burkbraun Kakao“: Seltenes Reklameschild aus den 1920er-Jahren, geschätzt auf 500 Euro

Die Sendung Bares für Rares zeigt einmal mehr, wie persönliche Raritäten nicht nur Sammler begeistern, sondern auch konkrete Hilfe ermöglichen können. Die Geschichte der Geiser-Bronze verbindet künstlerischen Wert mit menschlicher Wärme und sozialem Engagement auf besondere Weise.

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