Antikes Bidet sorgt für Heiterkeit bei 'Bares für Rares' am 19. Februar 2026
Bidet sorgt für Heiterkeit bei 'Bares für Rares'

Skurriles Bidet sorgt für Belustigung in der beliebten Trödel-Show

Die Kult-Sendung „Bares für Rares“ erfreut sich seit vielen Jahren großer Beliebtheit im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Unter der charmanten Moderation von Horst Lichter (64) werden regelmäßig kuriosen Fundstücke mit faszinierenden Geschichten präsentiert. In der Ausgabe vom Donnerstag, dem 19. Februar 2026, stand erneut ein besonders denkwürdiges Objekt im Mittelpunkt, das für allgemeine Heiterkeit sorgte.

Ein antikes Bidet als ungewöhnliches Highlight

Gerdi und ihre Tochter Laura aus Nümbrecht im Oberbergischen Kreis und Mettmann brachten ein außergewöhnliches Möbelstück mit in die Sendung. Bei dem Objekt handelte es sich um ein antikes Bidet, das Gerdi auf einem Flohmarkt entdeckt hatte. Ursprünglich war sie davon ausgegangen, eine Babybadewanne für ihr Enkelkind gefunden zu haben, da das Oberteil des Möbels geschlossen war.

Experte Sven Deutschmanek (49) klärte die erstaunten Besitzerinnen über die wahre Funktion des „Hygienemöbels“ auf. Der Name „Bidet“ stamme aus dem Französischen und bedeute „kleines Pferd“, da man rittlings darauf Platz nehmen musste. Das historische Stück entstand um 1900 bis 1910 und besteht aus Eichenholz, dessen Lackierung im Laufe der Zeit erneuert wurde.

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Die Keramikeinsätze stammen von der renommierten Firma Villeroy & Boch mit der Merkur-Marke aus Dresden (1876–1945). Zudem trägt das Objekt das „D.R.G.M.“ (Deutsches Reichsgebrauchsmuster) Patentzeichen. Deutschmanek bescheinigte dem Bidet einen hervorragenden Zustand, abgesehen von brüchigen Schläuchen und einer kleinen Absplitterung an einem der Keramikteile. Der Experte schätzte den Wert des skurrilen Stücks auf 120 bis 150 Euro.

Vergnügliche Versteigerung mit überraschendem Ergebnis

Im Händlerraum sorgte das Bidet für allgemeine Belustigung, nicht zuletzt durch den humorvollen Vorschlag von Sven Deutschmanek, es als Pastaschüssel zu verwenden. Die Gebote starteten verhalten bei 30 Euro durch David Suppes. Gerdi gab zu Protokoll, sie würde sich bereits über 50 Euro freuen, wäre aber mit 100 Euro „wirklich schon zufrieden“.

Nach einigen weiteren Geboten erhielt schließlich Jos van Katwijk den Zuschlag für genau 100 Euro. Gerdi und Laura waren überglücklich, ihren Wunschpreis erreicht zu haben. Gerdi kündigte an, von dem Erlös nun eine „echte Puppenbadewanne“ für ihr Enkelkind zu kaufen.

Weitere bemerkenswerte Raritäten in derselben Sendung

Neben dem kuriosen Bidet wurden in der Folge vom 19. Februar 2026 noch weitere interessante Objekte präsentiert:

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  • Ölgemälde „Herbststimmung“: Die Geschwister Julia und Felix aus Köln brachten ein dekoratives Ölgemälde aus Familienbesitz mit. Das Werk von „C. de Melotte“ aus dem Jahr 1887 zeigt eine Herbstszene. Dr. Bianca Berding (49) schätzte den Wert auf 400 bis 600 Euro.
  • Ferngesteuerter Post-Omnibus von Tippco: Roland und Petra aus dem Raum Schweinfurt präsentierten einen detailreichen Blechbus der Firma Tippco (Modell 930) aus den 1960er-Jahren. Sven Deutschmanek bewertete den seltenen Sammlerbus in außerordentlich gutem Zustand mit 240 bis 280 Euro.
  • Abstrakte Bronze „Nach links geneigt“: Angelika (69) aus Troisdorf stellte eine abstrakte Bronze-Skulptur von Rolf Szymanski aus dem Jahr 1967 vor. Dr. Bianca Berding taxierte den Wert des Kunstwerks auf 400 bis 550 Euro.
  • Collier im Lavalière-Stil mit Diamanten: Helga und Elisabeth aus Recklinghausen und Oer-Erkenschwick brachten ein Platin-Collier mit 3,1 Karat Altschliffdiamanten mit. Dr. Heide Rezepa-Zabel (60) identifizierte es als Revival-Schmuck aus dem Jugendstil der 1960er bis 1980er Jahre und schätzte den Wert auf 3.500 bis 4.000 Euro.

Die Sendung „Bares für Rares“ mit diesen und weiteren interessanten Objekten war am 19. Februar 2026 um 15:05 Uhr im ZDF zu sehen. Die beliebte Trödel-Show beweist einmal mehr, dass hinter scheinbar gewöhnlichen Gegenständen oft außergewöhnliche Geschichten und überraschende Werte stecken können.