Diane Kruger setzt klare Grenzen: Social Media erst mit 16 Jahren für Tochter
Die deutsche Schauspielerin Diane Kruger, 49, hat eine eindeutige Haltung zum Thema Social Media für Kinder. In einem Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) erklärte sie, dass ihre siebenjährige Tochter Nova erst in neun Jahren, also mit 16, Zugang zu sozialen Medien erhalten soll. »Bis 16 darf sie kein Social Media haben. Ich diskutiere das auch mit ihr nicht«, betonte Kruger. Bislang akzeptiere ihre Tochter diese Regel ohne Widerstand.
Bildschirmzeit weniger streng geregelt
Bei der Bildschirmzeit zeigt sich die Schauspielerin flexibler. »Wir waren nie wirklich strikt damit und Nova legt heute von sich aus den Computer weg, wenn wir essen«, sagte Kruger. Als Schauspielerin findet sie es kulturell wichtig, dass ihre Tochter Filme schaut. Daher besucht sie regelmäßig mit der Siebenjährigen das Kino und die Familie schaut gemeinsam viele Filme zu Hause.
Diane Kruger zieht ihre Tochter gemeinsam mit Partner Norman Reedus, ebenfalls Schauspieler, auf. Die Familie pendelt zwischen ihren Wohnorten in den USA und Frankreich. Kruger, die für ihre Rollen zahlreiche Preise gewann und Mitglied der Oscar-vergebenden Academy ist, betont die Bedeutung von Medienkompetenz in der Erziehung.
Debatte über gesetzliches Social-Media-Verbot in Deutschland
Nachdem Australien den Zugang zu sozialen Medien für Kinder unter 16 Jahren verboten hat, wird auch in Deutschland intensiv über entsprechende Maßnahmen diskutiert. Die Regierungsparteien CDU und SPD drängen auf ein gesetzliches Verbot für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren. Eine kürzlich veröffentlichte Umfrage zeigt, dass ein Großteil der Deutschen diese Pläne befürwortet. Ein neues Gesetz könnte unter bestimmten Bedingungen schnell umgesetzt werden.
Die Debatte wird von Experten und Kolumnisten wie Sascha Lobo, Özge Inan und Christian Stöcker begleitet, die über Jugendschutz und die Risiken von Social Media für Kinder schreiben. Themen wie »Teller-TikTok« und die Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung stehen im Fokus. Die Diskussion verdeutlicht die wachsende Sorge um die digitale Sicherheit von Kindern in einer zunehmend vernetzten Welt.



