E-Mails enthüllen: Epstein soll Fergie 15 Jahre lang finanziell unterstützt haben
Epstein soll Fergie 15 Jahre finanziell unterstützt haben

E-Mails enthüllen: Epstein soll Fergie 15 Jahre lang finanziell unterstützt haben

Neu aufgetauchte E-Mails aus den umfangreichen Epstein-Akten werfen ein beunruhigendes Licht auf die langjährige finanzielle Verbindung zwischen dem verstorbenen Milliardär Jeffrey Epstein und Sarah „Fergie“ Ferguson. Die Korrespondenz, die an einen Vertrauten gerichtet war, wurde im jüngsten Veröffentlichungsabschnitt der Akten bekannt und deutet darauf hin, dass Epstein die ehemalige Herzogin von York über einen Zeitraum von 15 Jahren finanziell unterstützt haben könnte.

15 Jahre finanzielle Zuwendungen

In einer der Nachrichten behauptet Epstein, der Herzogin seit 1996 – dem Jahr ihrer Scheidung von Prinz Andrew – kontinuierlich unter die Arme gegriffen zu haben. Interessanterweise lässt der Milliardär in der Korrespondenz anklingen, dass seine Zuwendungen den öffentlich eingeräumten Betrag von 15.000 Pfund (knapp 18.000 Euro) deutlich überstiegen haben könnten. Diese spezifische Zahlung hatte Ferguson selbst im Jahr 2011 als „schweren Fehler“ bezeichnet und damit erstmals öffentlich auf die finanzielle Verbindung hingewiesen.

Epsteins Verärgerung über öffentliche Distanzierung

Aus den E-Mails geht zudem hervor, dass Epstein verärgert auf öffentliche Distanzierungen Fergusons reagiert haben soll. Nachdem sie ihn 2011 öffentlich als Sexualstraftäter bezeichnet hatte, beklagte er sich in privaten Nachrichten über ihre Aussagen. In einer besonders aufschlussreichen Nachricht schrieb er einem Freund: „Die Herzogin, die ich 15 Jahre lang finanziell unterstützt habe, sagte, sie wolle nichts mehr mit einem Pädophilen und Kinderschänder zu tun haben. Das hat für ziemliches Aufsehen gesorgt.“

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Umfang der finanziellen Unterstützung

Die neu aufgetauchten Dokumente beleuchten verschiedene Aspekte der finanziellen Beziehung:

  • Epstein organisierte regelmäßig Luxus-Unterkünfte in den USA für Ferguson und ihre Familie
  • Er zahlte einmal Flüge für sie und ihre Töchter Beatrice und Eugenie im Wert von knapp 18.000 Euro
  • Diese Reise fand nur fünf Tage nach seiner Haftentlassung im Jahr 2009 statt
  • Ferguson bat Epstein um ein Darlehen von 15.000 Pfund, um Schulden bei einem persönlichen Assistenten zu begleichen

Tochter Beatrice in Schadensbegrenzung involviert

Weitere Dokumente legen nahe, dass auch Fergies Tochter, Prinzessin Beatrice, in die damaligen Kommunikations- und Schadensbegrenzungsversuche eingebunden gewesen sein könnte. Medienberichten zufolge habe sie ihre Mutter bei Überlegungen unterstützt, wie bestimmte öffentliche Aussagen gegenüber den Medien präzisiert oder relativiert werden könnten. Beatrice soll sich besorgt um den Ruf ihrer Mutter gezeigt haben und aktiv an der Schadensbegrenzung mitgewirkt haben.

Aktuelle Entwicklungen und offene Fragen

Die Veröffentlichung der E-Mails wirft erneut Fragen zu Fergusons finanziellen Verhältnissen auf. Berichten zufolge befinden sich mehrere ihrer geschäftlichen Unternehmungen derzeit in Abwicklung. Kritische Stimmen verlangen weiterhin Aufklärung darüber, wie ihr luxuriöser Lebensstil nach der Trennung von Andrew finanziert wurde und welche Geldquellen Reisen und Ausgaben ermöglichten.

Ferguson selbst soll derzeit untergetaucht sein. Wie die „Daily Mail“ berichtet, plant sie möglicherweise einen Umzug in die Vereinigten Arabischen Emirate. Ihr Ex-Mann Andrew Mountbatten-Windsor steht derweil weiterhin im Fokus der Berichterstattung – der 66-Jährige wurde am Donnerstag wegen Amtsmissbrauchs vorübergehend festgenommen, am Abend jedoch wieder freigelassen.

Die neu aufgetauchten E-Mails werfen nicht nur ein Licht auf die finanzielle Beziehung zwischen Epstein und Ferguson, sondern auch auf die komplexen Verflechtungen innerhalb des britischen Königshauses und dessen Umgang mit kontroversen Verbindungen.

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