Collien Fernandes befreit sich digital: Ulmen-Name endlich aus Instagram-Profil entfernt
Die Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes hat nach ihrer Scheidung von Christian Ulmen nun auch digital vollständig mit ihrer Vergangenheit abgeschlossen. Auf Instagram tritt die 44-Jährige nicht mehr unter dem alten Profilnamen „collien_ulmen“ auf, sondern präsentiert sich ihren rund 660.000 Followerinnen und Followern fortan als „frau_fernandes“. Dieser Schritt war allerdings keineswegs einfach umzusetzen, wie Fernandes gegenüber der „Bild“-Zeitung erklärte.
Meta als unerwartete Hürde bei der Namensänderung
„Facebook bzw. Meta ließ mich leider den Namen nicht ändern“, berichtete die Schauspielerin über ihre mehrfachen vergeblichen Versuche, den Profilnamen anzupassen. Der Mutterkonzern von Instagram verlangt gemäß offizieller Richtlinien eine Überprüfung und Genehmigung aktualisierter Profilinformationen, was bis zu drei Tage dauern kann. Warum dieser Prozess im Fall Fernandes deutlich länger benötigte, bleibt unklar – auf eine entsprechende Anfrage der „Bild“-Redaktion reagierte das Unternehmen nicht.
Historische Hintergründe des ursprünglichen Profilnamens
Interessant ist die Vorgeschichte des ursprünglichen Instagram-Namens: Bereits 2019 hatte Fernandes im Podcast „Deutschland3000“ erklärt, dass ihr Ex-Mann Christian Ulmen sowohl ihren Twitter- als auch Instagram-Account eingerichtet und dabei bewusst ihren Geburtsnamen Fernandes weggelassen habe. „Das haben ja Männer manchmal, dass sie da gern ihren Stempel draufmachen: ›So, jetzt meins!‹“, kommentierte sie diese Entscheidung damals. Bei der Heirat hatte Fernandes klar einen Doppelnamen angenommen, während Ulmen sich gewünscht hätte, dass sie ausschließlich seinen Nachnamen trägt.
Positive Reaktionen der Instagram-Community
Die Namensänderung stieß in der Instagram-Community auf durchweg positive Resonanz. Zahlreiche Nutzerinnen und Nutzer gratulierten Fernandes zu diesem Schritt, wobei eine Followerin besonders treffend kommentierte: „Wie schön, dass du deinen Namen zurück hast!“ Diese Rückmeldungen unterstreichen die symbolische Bedeutung der digitalen Identitätsfindung nach einer Trennung.
Kontext: Aktuelle Vorwürfe und rechtliche Auseinandersetzungen
Die Namensänderung erfolgt vor dem Hintergrund schwerwiegender Vorwürfe, die Fernandes gegen ihren Ex-Mann erhoben hat. Wie der SPIEGEL vor zwei Wochen erstmals berichtete, beschuldigt sie Ulmen, auf sozialen Medien täuschend echt wirkende Fake-Profile von ihr erstellt und darüber „Hunderte von Männern“ kontaktiert zu haben. Dabei soll er sich als Fernandes ausgegeben und sexuelle Gespräche geführt sowie erotisches Material verschickt haben, das authentisch wirken sollte.
Fernandes hatte Ende vergangenen Jahres in Spanien Anzeige gegen Ulmen erstattet. Dessen Anwälte bestreiten zwar die Herstellung oder Verbreitung von Deepfake-Videos, nehmen jedoch nicht zu den Kernvorwürfen Stellung. Die Unschuldsvermutung gilt für Christian Ulmen hinsichtlich aller Anschuldigungen. Diese komplexe rechtliche und persönliche Situation bildet den Rahmen für Fernandes‘ Entscheidung, nun auch digital vollständig zu ihrem Geburtsnamen zurückzukehren.



