Arabella Kiesbauer kontert Kritik an Reality-Show-Produktion
Die neue Reality-Show "Kampf der RealityAllstars" sorgt bereits vor ihrem offiziellen Start für kontroverse Diskussionen. Frederic Prinz von Anhalt (82), Witwer der Hollywood-Legende Zsa Zsa Gabor, ist freiwillig ausgestiegen und übt scharfe Kritik an den Produktionsbedingungen. Jetzt reagiert Moderatorin Arabella Kiesbauer (57) mit deutlichen Worten auf die Vorwürfe.
"Würdelos und abartig": Prinz von Anhalts scharfe Anschuldigungen
Frederic Prinz von Anhalt hatte sich wochenlang auf die Teilnahme an der Allstars-Staffel gefreut, bezeichnet die Promi-Show nun jedoch als "große Enttäuschung". Besonders strikte Vorschriften, etwa dass die Stars abends nicht alleine die Toilette aufsuchen dürfen, waren für ihn nicht hinnehmbar. "Ich lasse mir nicht vorschreiben, wann ich auf die Toiletten gehen darf. Abartig, was von mir verlangt wurde. Das ist unmenschlich und würdelos", so der 82-Jährige gegenüber der AZ.
Der Adoptiv-Prinz fühlt sich getäuscht: "Ich wurde gelinkt! Hätte ich das vorab gewusst, dann hätte ich meinen Vertrag niemals unterzeichnet." Auch die Promi-Mitstreiter waren für ihn problematisch: "Da waren Leute dabei, die nicht einmal mit Messer und Gabel essen konnten. Ein Benehmen des Grauens." Er kritisiert zudem polarisierendes Verhalten und beschreibt unhygienische Vorfälle am Pool.
Kiesbauer verteidigt das Format und die Produktionsbedingungen
Moderatorin Arabella Kiesbauer, die das RTL2-Promi-Format präsentiert, nimmt in der AZ Stellung zur Kritik. "'Allstars' impliziert ja schon, dass hier die Besten der Besten der Reality-Welt gegeneinander antreten. Die sind mit allen Wassern gewaschen und wissen natürlich genau, wie sie sich verkaufen müssen", erklärt die 57-Jährige.
Zur Situation von Frederic von Anhalt meint Kiesbauer: "Er ist als Adeliger ein anderes Leben gewohnt und erwartet, dass man ihm mit entsprechendem Respekt begegnet. Viele der jüngeren Teilnehmer kannten ihn jedoch gar nicht – und genau das könnte für ihn in der Show ein Problem gewesen sein." Sie betont, dass seine Würde "auf keinen Fall" verletzt worden sei, sondern dass er bewusst besonderen Respekt einfordern wollte.
Erfahrene Moderatorin mit klarer Berufsperspektive
Arabella Kiesbauer blickt auf 39 Jahre Fernseherfahrung zurück und präsentiert derzeit in Österreich unter anderem "Bares für Rares" und "Bauer sucht Frau". "Das Reality-TV ist die Weiterentwicklung des Nachmittag-Talks", sagt sie über die Entwicklung des Genres.
Während andere TV-Gastgeber und Moderatorinnen von Sendern vor die Tür gesetzt werden, sieht Kiesbauer ihre eigene berufliche Situation entspannt: "Angst vor einem Jobverlust hatte ich nicht. Ich habe großes Vertrauen in meine Fähigkeiten und weiß genau, was ich kann." Sollte sie morgen nicht mehr vor der Kamera stehen, würde sie mehr reisen, Klavierunterricht nehmen und ihr Leben weniger fremdbestimmt gestalten.
Prominente Besetzung der neuen Allstars-Staffel
Neben Frederic Prinz von Anhalt sind in der neuen Staffel zahlreiche bekannte Gesichter zu sehen:
- Sängerin Loona (51)
- "Bauer sucht Frau"-Kult-Star Narumol (60)
- Sänger Cosimo Citiolo (44)
- Model Sarah Knappik (39)
- Reality-Stars Georgina Fleur (35), Kader Loth (53), Yeliz Koc (32)
- Drag-Künstler Gino Bornmann (38)
- Weitere Reality-Stars wie Elena Miras, Serkan Yavuz, Sam Dylan und viele mehr
Die neue Staffel "Kampf der RealityAllstars" startet am 15. April 2026 um 20:15 Uhr bei RTL2 und ist bereits sieben Tage vorab auf RTL+ verfügbar.



