Trump-Sprecherin Karoline Leavitt: Bad Bunny in Instagram-Reel trotz öffentlicher Kritik
Leavitts Instagram-Reel mit Bad Bunny trotz Kritik

Trump-Sprecherin feiert mit Bad Bunny – trotz öffentlicher Ablehnung

Ein privater Instagram-Beitrag der Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, sorgt für Aufsehen, da er Musik des puerto-ricanischen Künstlers Bad Bunny enthält. Dies steht in deutlichem Kontrast zu den öffentlichen Äußerungen der US-Regierung, die den Musiker regelmäßig kritisiert.

Persönlicher Jahresrückblick mit überraschendem Soundtrack

Das Video, das mehrere US-Medien jetzt ausgegraben haben, ist bereits mehrere Wochen alt. Karoline Leavitt, 28, postete es auf ihrem Instagram-Kanal. Zu sehen sind persönliche Highlights des vergangenen Jahres, darunter Szenen beim Betreten eines Flugzeugs, Aufnahmen aus dem Flugzeugfenster und Momente im Businesskostüm im Presseraum des Weißen Hauses. Auch ihr Mann Nicolas Riccio, 60, ihr kleiner Sohn und US-Präsident Donald Trump tauchen in dem schnell geschnittenen Clip auf.

Im Textfeld zum Reel schrieb Leavitt: »2025, wow! What a year.« Unterlegt ist der Mashup mit einer Collage aus aneinandergereihten Musiktiteln, die zwischen beschwingt und euphorisch klingen. Ab etwa der sechsten Sekunde ist deutlich die Stimme von Bad Bunny zu hören – ein kurzes Sample aus seinem Song »dtmf«, wie Fans schnell identifizierten.

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Öffentliche Kritik versus private Nutzung

Dies ist insofern bemerkenswert, als die US-Regierung bei jeder Gelegenheit deutlich macht, was sie von Bad Bunny hält: nämlich nichts. Donald Trump bezeichnete den Künstler und seine Mitwirkenden in der furiosen Super-Bowl-Halbzeitshow jüngst als »schreckliche Wahl«.

Karoline Leavitt selbst hatte Bad Bunny nach dessen Anti-ICE-Rede bei den Grammys attackiert, ohne ihn namentlich zu nennen. Sie äußerte, es sei »sehr ironisch und ehrlich gesagt traurig«, wenn Prominente in bewachten Wohnanlagen versuchten, Strafverfolgungsbehörden und öffentlich Bedienstete zu dämonisieren, die für die US-Regierung arbeiten.

Die Diskrepanz zwischen öffentlicher Rhetorik und privatem Geschmack wirft Fragen auf. Handelt es sich bei der Musikauswahl im Instagram-Reel um ein Versehen oder einen subversiven Akt? Leavitt kann zumindest darauf verweisen, nicht allein dazustehen. Laut Berichten von »The Daily Beast« wurde auch Donald Trump dabei beobachtet, wie er sich in einem Golfklub die Halbzeitshow des Super Bowl mit Auftritt von Bad Bunny ansah.

Die Situation illustriert die Spannung zwischen politischer Inszenierung und persönlichen Vorlieben in der öffentlichen Wahrnehmung. Während die offizielle Linie der Regierung klar ist, zeigen solche privaten Momente eine komplexere Realität hinter den Kulissen.

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