Prominente solidarisieren sich mit Collien Fernandes: Digitale Gewalt wird zum Politikum
Promis solidarisieren sich mit Collien Fernandes gegen digitale Gewalt

Prominente und Politiker erheben ihre Stimmen gegen digitale Gewalt

Ein Fall, der die deutsche Öffentlichkeit tief bewegt, hat eine breite Solidaritätswelle ausgelöst. Collien Fernandes (44) erhebt schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen (50). Der Schauspieler soll sich jahrelang im Internet als sie ausgegeben und intime Kontakte in ihrem Namen geführt haben. Zudem werden manipulierte Fotos und Videos der Schauspielerin thematisiert. Die spanische Staatsanwaltschaft auf Mallorca, wo beide leben, hat bereits Vorermittlungen eingeleitet.

Eine Welle der Unterstützung aus der Unterhaltungsbranche

Auf Instagram erfährt Collien Fernandes überwältigende Unterstützung. ProSieben-Moderator Joko Winterscheidt (47) äußert sich fassungslos: „Es ist so verstörend, zu lesen, was dir angetan wurde, dass mir ehrlich gesagt die Worte fehlen.“ Auch Entertainer Riccardo Simonetti (33) und Komiker Michael Mittermeier (59) zeigen sich solidarisch. Mittermeier betont: „Virtuelle Gewalt ist auch körperliche Gewalt. Noch perfider.“

Weitere prominente Stimmen melden sich zu Wort:

  • Musiker Axel Bosse (46) bekundet „volle Solidarität und mein tiefstes Mitgefühl“
  • Sportkommentator Marco Hagemann (49) lobt den Mut der Schauspielerin
  • Schauspieler Kostja Ullmann (41) und Ex-RTL-Bachelor Sebastian Klaus (38) äußern Mitgefühl
  • Koch-Influencer Stefano Zarrella (35) zeigt sich „sprachlos und schockiert“

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Politische Forderungen nach schärferen Gesetzen

Die Debatte erreicht auch die politische Ebene. Alexander Schweitzer (52, SPD), Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, bezeichnet die Vorfälle als „exemplarisch für ein wachsendes Problem“. Er fordert eine proaktive Strafverfolgung gegen digitale Gewalt. Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (54, CDU) setzt sich für härtere Strafen gegen Betreiber von Internetplattformen ein, die intime Bilder und KI-Deepfakes verbreiten.

SPD-Fraktionschef Matthias Miersch (57) kündigt ein digitales Gewaltschutzgesetz an: „Wir werden die Lücken schließen, die solche Täter bisher ausnutzen. Die Scham muss endlich die Seite wechseln.“ Auch Ex-Box-Profi Axel Schulz (57) plädiert für strengere Gesetze gegen Deepfakes.

Kulturelle Signale gegen das Schweigen

Beim Jupiter Award nutzte Schauspieler Sabin Tambrea (41) seine Dankesrede für ein deutliches Statement: „Es ist nicht möglich, einen Film zu prämieren, der das Thema sexualisierte Gewalt in der Ehe behandelt, ohne den Elefanten im Raum anzusprechen.“ Er betonte, es sei Zeit, dass sich kein Täter mehr sicher fühle.

Die breite öffentliche Reaktion zeigt, dass digitale Gewalt zunehmend als ernstzunehmendes gesellschaftliches Problem wahrgenommen wird. Die Forderungen nach rechtlichen Konsequenzen und einer Kultur des Hinsehens gewinnen an Momentum, während Betroffene wie Collien Fernandes mit ihrem Mut andere ermutigen.

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