SPIEGEL+ Abo-Modell: Zugangsbeschränkungen und digitale Bezahlschranken
SPIEGEL+ Abo: Zugangsbeschränkungen und Bezahlschranken (03.03.2026)

SPIEGEL+ Abo-Modell: Zugangsbeschränkungen und digitale Bezahlschranken

Der SPIEGEL hat ein neues Abo-Modell namens SPIEGEL+ eingeführt, das den Zugang zu Artikeln erheblich einschränkt. Nutzer können Artikel nicht mehr aufrufen, wenn der Link älter als 30 Tage ist oder der Artikel bereits 10 Mal geöffnet wurde. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die digitale Bezahlschranke zu stärken und die Einnahmen aus Abonnements zu erhöhen.

Details zum SPIEGEL+ Abo

Das Abo-Modell bietet verschiedene Optionen für Neukunden und bestehende Abonnenten. Für Neukunden gibt es ein Einführungsangebot von 1 Euro für die ersten 4 Wochen, danach kostet es 5,99 Euro pro Woche. Dies beinhaltet freien Zugriff auf alle S+-Artikel auf SPIEGEL.de und in der App, wöchentlich die digitale Ausgabe des SPIEGEL inklusive E-Paper (PDF), Digital-Archiv und S+-Newsletter. Das Abo ist jederzeit kündbar.

Für eine längere Bindung bietet SPIEGEL+ ein Jahresabo mit 25% Rabatt für 52 Wochen zu 4,49 Euro pro Woche, danach 5,99 Euro pro Woche. Auch hier sind alle S+-Artikel, die wöchentliche digitale Ausgabe und weitere Vorteile inklusive. Bestehende Print-Abonnenten können rabattierten Digital-Zugang bestellen.

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Technische Aspekte und Nutzerfreundlichkeit

Das Abo wird über iTunes-Accounts abgewickelt und verlängert sich automatisch 24 Stunden vor Ablauf. Nutzer können das Abo in den Einstellungen ihres iTunes-Accounts kündigen. Um SPIEGEL+ außerhalb der App zu nutzen, muss das Abo mit einem SPIEGEL-ID-Konto verknüpft werden. Mit dem Kauf akzeptieren Nutzer die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzerklärung.

Diese Veränderungen spiegeln einen Trend in der Medienbranche wider, wo Bezahlschranken zunehmend genutzt werden, um nachhaltige Einnahmequellen zu schaffen. Kritiker argumentieren, dass dies den freien Zugang zu Informationen einschränkt, während Befürworter die Notwendigkeit betonen, qualitativ hochwertigen Journalismus zu finanzieren.

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