Trauer um Medienmann Andreas Hallaschka: Journalist und Autor mit 63 Jahren verstorben
Der deutsche Journalist und Autor Andreas Hallaschka ist im Alter von 63 Jahren überraschend verstorben. Der langjährige Medienmann, der unter anderem als Chefredakteur des renommierten Reisemagazins „Merian“ wirkte, starb am vergangenen Wochenende. Bekannt wurde sein Tod durch den Journalisten Jens Meyer-Wellmann, der die traurige Nachricht auf Facebook verbreitete.
Bruder von Stern-TV-Moderator Steffen Hallaschka
Andreas Hallaschka war der ältere Bruder des bekannten Stern TV-Moderators Steffen Hallaschka (54). Die beiden Brüder waren nicht nur familiär verbunden, sondern teilten auch ihre Leidenschaft für den Journalismus. Ein Foto aus dem Jahr 2013 zeigt die beiden gemeinsam mit Steffens Ehefrau Anne-Katrin, mit der er seit 2008 verheiratet ist.
Weggefährten und Kollegen zeigen sich tief betroffen
Die Nachricht von Hallaschkas Tod löste bei Wegbegleitern und Kollegen große Bestürzung aus. Jens Meyer-Wellmann beschrieb den Verstorbenen auf Facebook als „herzlichen, klugen und humorvollen Menschen“, der zugleich sehr streitbar gewesen sei. Meyer-Wellmann betonte: „Mit viel Elan kämpfte er auch in den sozialen Medien gegen Dinge, die ihm nicht passten.“
Auch Froben Homburger, Nachrichtenchef der Deutschen Presse-Agentur, äußerte sich bei X: „Wie traurig. Er war ein wirklich streitbarer Geist, aber auch im Dissens nie persönlich verletzend.“ Diese Worte unterstreichen, dass Hallaschka für seine klare, aber stets faire Art geschätzt wurde.
Vielseitige Karriere im Journalismus
Andreas Hallaschka blickte auf eine beeindruckende berufliche Laufbahn zurück:
- Ab 1992: Stellvertretender Leiter des Auslandsressorts beim „Stern“
- Ab 1995: Leiter des Berliner Büros des Magazins
- Ab 1996: Leiter des Sportressorts
- 2000: Übernahme der Chefredaktion des Gesundheitsmagazins „Fit for Fun“
- 2002 bis 2016: Prägende Jahre als Chefredakteur des Reisemagazins „Merian“
Engagement in sozialen Medien und private Hinterlassenschaft
Noch am 13. April hatte Hallaschka selbst etwas auf seiner Facebook-Seite gepostet. Nun ist dort sein Profilbild mit einem Trauerflor versehen – ein stilles Zeichen des Abschieds. In sozialen Netzwerken wie Twitter/X lieferte er sich bisweilen intensive Debatten, beispielsweise zum Thema Gendern oder zum Nahostkonflikt.
Über die genaue Todesursache wurde bislang nichts bekannt gegeben. Andreas Hallaschka hinterlässt seine Ehefrau und vier Kinder. Sein Freund Jens Meyer-Wellmann schrieb abschließend: „Seine Lebensfreude wird fehlen, auch seine Freude am Streiten. Ich hoffe, dass Andreas‘ Glaube sich erfüllt hat und er nun an einem wunderbaren Ort ist.“



