Papst Leo XIV. trägt Kreuz bei Via Crucis in Rom
In einer bewegenden Zeremonie hat Papst Leo XIV. am heutigen Tag erstmals persönlich das Kreuz bei der traditionellen Via Crucis-Prozession in Rom getragen. Die Veranstaltung, die den Leidensweg Jesu Christi nachzeichnet, fand wie üblich rund um das historische Kolosseum statt und zog zahlreiche Gläubige und Schaulustige an.
Historischer Moment für die katholische Kirche
Der Papst, der in diesem Jahr zum ersten Mal an der Prozession teilnahm, übernahm dabei eine zentrale Rolle, indem er das Kreuz selbst trug. Dies markiert einen bedeutenden Moment in der jüngeren Geschichte des Vatikans, da solche Handlungen oft symbolisch für Demut und Führung stehen. Die Via Crucis, auch als Kreuzweg bekannt, ist eine tief verwurzelte Tradition in der römisch-katholischen Kirche und wird besonders in der Karwoche zelebriert.
Ablauf der Prozession am Kolosseum
Die Prozession begann in den frühen Abendstunden und führte die Teilnehmer auf einer Route um das ikonische Kolosseum, ein Ort, der historisch mit Märtyrertum und christlichem Glauben verbunden ist. Während des Gangs wurden Stationen des Leidensweges Jesu in Gebeten und Gesängen nachvollzogen. Papst Leo XIV. zeigte dabei eine bemerkenswerte Hingabe, die von den Anwesenden mit Respekt und Andacht aufgenommen wurde.
Die Entscheidung des Papstes, das Kreuz selbst zu tragen, unterstreicht seinen persönlichen Einsatz für die Verkündigung des Evangeliums und die Stärkung der Gemeinschaft. Experten sehen darin ein Zeichen der Erneuerung und des Engagements für die Gläubigen weltweit. Die Veranstaltung endete mit einem gemeinsamen Gebet und segnenden Worten des Papstes an die versammelte Menge.



