Superintendentin erkundet Saalekreis per Fahrradpilgertour
Wie kann man einen neuen Zuständigkeitsbereich effektiv und persönlich kennenlernen, wenn formelle Dienstberatungen zu trocken erscheinen? Für die frisch ernannte evangelische Superintendentin Ute Niethammer lautet die Antwort: eine Pilgertour per Fahrrad. Am vergangenen Freitag startete sie ihre ungewöhnliche Erkundungsreise, um die Gemeinden im Saalekreis direkt vor Ort zu besuchen.
Persönliche Begegnungen im Fokus
Ute Niethammer betont, dass es ihr vor allem darum geht, die Menschen in den Gemeinden unkompliziert zu treffen. „Ich möchte die Menschen vor Ort unkompliziert treffen“, erklärt sie. Diese Herangehensweise ermöglicht es ihr, ein authentisches Bild der lokalen kirchlichen Arbeit zu gewinnen, fernab von bürokratischen Hürden.
Stationen der Radtour
Die Pilgertour führte sie durch mehrere Orte im Saalekreis, darunter:
- Peißen
- Zwebendorf
- Hohenthurm
- Landsberg
- Petersberg
In jeder Gemeinde nahm sie sich Zeit, um mit Gemeindemitgliedern und Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen. Dabei standen nicht nur organisatorische Fragen im Mittelpunkt, sondern auch das Zuhören und Verstehen der aktuellen Herausforderungen und Erfolge.
Hintergrund und Motivation
Die Idee zur Fahrradpilgertour entstand aus dem Wunsch heraus, den neuen Job lebendig und praxisnah anzugehen. Statt sich auf reine Papierarbeit oder formelle Sitzungen zu beschränken, setzt Niethammer auf direkten Kontakt. Diese Methode spiegelt ihren Ansatz wider, Kirche als aktive Gemeinschaft zu fördern.
Ausblick auf weitere Touren
Die erste Tour war nur der Anfang. Interessierte können sich künftig weiteren Pilgertouren anschließen, um gemeinsam mit der Superintendentin die Vielfalt der evangelischen Gemeinden im Saalekreis zu entdecken. Details zu Terminen und Routen werden in Kürze bekannt gegeben.
Diese Initiative zeigt, wie kirchliche Führungskräfte innovative Wege gehen, um Nähe zu ihren Gemeinden aufzubauen und den Dialog zu stärken.



