Nienburgs Schloss erhält 2,1 Millionen Euro Fördermittel für Sanierung und Öffnung
2,1 Mio. Euro für Schloss Nienburg: Sanierung startet

Historisches Schloss Nienburg erhält umfangreiche Fördermittel für Sanierung

Die Stadt Nienburg hat einen bedeutenden Fördermittelbescheid vom Land Sachsen-Anhalt in Höhe von 2,1 Millionen Euro für das historische Schloss erhalten. Dies gab die Stadtverwaltung in einer offiziellen Mitteilung bekannt. Vertreter von Stadt, Kreis und Land waren vor Ort, um die Pläne für die umfassende Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudekomplexes zu besprechen.

Vom Kloster zur Malzfabrik – jetzt öffentlicher Zugang

Das Schloss Nienburg blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Ursprünglich als reichhaltiges Benediktinerkloster erbaut, wurde es später zu einem Schloss umgewandelt und diente zuletzt als Malzfabrik. Landrat Markus Bauer (SPD) beschrieb den aktuellen Zustand des Areals als vernachlässigt: „Diesen Ort haben viele Jahre keine Menschen mehr betreten, er ist aus dem geistigen Auge der Nienburger verschwunden.“ Der Innenhof ist mit Unkraut überwuchert, und die Gebäude benötigen dringend eine Restaurierung, um ihren einstigen Glanz wiederherzustellen.

Geplante Maßnahmen mit den Fördermitteln

Mit den bereitgestellten Fördermitteln sollen folgende Schwerpunkte umgesetzt werden:

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  • Sanierung der historischen Bausubstanz, insbesondere des ehemaligen Ballsaals
  • Herstellung der öffentlichen Zugänglichkeit für Besucher und kulturelle Veranstaltungen
  • Entwicklung des Areals zu einem kulturellen und sozialen Treffpunkt in der Stadt
  • Maßnahmen zur Denkmalpflege und Sicherung der Gebäude

Die Investition zielt darauf ab, das Schloss nicht nur als architektonisches Juwel zu erhalten, sondern auch als lebendigen Ort für die Gemeinschaft zu etablieren. Experten betonen, dass dies ein wichtiger Schritt für die Stadtentwicklung und die Attraktivität der Region ist.

Zukunftsperspektiven für Nienburg

Die Sanierung des Schlosses wird voraussichtlich mehrere Jahre in Anspruch nehmen und soll schrittweise erfolgen. Stadtplaner sehen darin eine Chance, das historische Erbe Nienburgs zu bewahren und gleichzeitig moderne Nutzungsmöglichkeiten zu integrieren. Die Öffnung für die Öffentlichkeit wird als zentrales Element betrachtet, um das Areal wieder in das Bewusstsein der Bürger zu rücken und als kulturelles Zentrum zu etablieren.

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