Neues Regionaldesign für Maurine-Radegast-Land: Kleine Orte mit großer Nähe im Fokus
Maurine-Radegast-Land präsentiert neues Regionaldesign

Neues Erscheinungsbild für die Region Maurine-Radegast-Land

Im historischen Kloster Rehna versammelten sich rund 45 Vertreter aus Kultur, Politik, Verwaltung und Vereinen, um das neu entwickelte Design für das „Maurine-Radegast-Land“ offiziell zu begrüßen. Dieser Fachtag markierte einen wichtigen Meilenstein für die Region, welche die Ämter Gadebusch, Rehna und Schönberger Land miteinander verbindet. Die Veranstaltung konzentrierte sich besonders auf die Themen regionale Kommunikation und die aktive Einbindung junger Menschen in den Entwicklungsprozess.

Ein Slogan mit regionaler Identität

Herzstück der Präsentation war der neu geschaffene Regions-Untertitel „Kleine Orte. Große Nähe.“. Diese prägnante Formulierung entstand aus einem umfangreichen Beteiligungsworkshop im September des vergangenen Jahres, bei dem charakteristische Merkmale der Landschaft zwischen Maurine und Radegast gesammelt und analysiert wurden. Annalena Marx, Mitarbeiterin für Tourismus und Kultur der Stadt Rehna und Projektleiterin für die Markenentwicklung, präsentierte neben dem Slogan auch die vollständig überarbeitete Website der Region sowie erste gedruckte Materialien wie Postkarten und Werbebanner.

Diese Medien sollen dazu beitragen, das Gebiet sowohl für die eigene Bevölkerung als auch für externe Besucher deutlich sichtbarer zu machen und die regionale Identität zu stärken.

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Strategische Kommunikation und Jugend im Mittelpunkt

Der Fachtag wurde durch zwei fachliche Impulsvorträge bereichert. Doreen Heydenbluth-Peters und Antje Lasner vom InnovationPort Wismar sowie Luise Ritter-Kolpin von den Fachwerklern Schwerin gaben wertvolle Anregungen, wie die Region das neue Design strategisch nutzen kann. Im Fokus standen dabei konkrete Kommunikationskanäle und Methoden, um verschiedene Zielgruppen effektiv anzusprechen und einen echten Mehrwert zu generieren.

In anschließenden Workshops hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, diese Ideen weiter zu diskutieren und eigene Vorschläge in den laufenden Prozess einzubringen. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Jugendbeteiligung. Alina Höllein, Jugendsozialarbeiterin der Stadt Rehna, und Yves Meyer, Jugendbeteiligungsmoderator beim Kreisjugendring Nordwestmecklenburg, teilten praxisnahe Einblicke in die Jugendarbeit und betonten die Bedeutung der aktiven Mitwirkung junger Menschen.

Erfreulicherweise waren bei diesen Workshops auch Jugendliche selbst als aktive Impulsgeber beteiligt, was den partizipativen Charakter des gesamten Projekts unterstreicht.

Förderung und praktische Umsetzung

Die gewonnenen Erkenntnisse und Ergebnisse des Fachtages fließen direkt in die weitere Arbeit der Region und des umfassenderen „Aller.Land“-Projekts ein. Dieses Programm erhält finanzielle Unterstützung vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat sowie der Bundeszentrale für politische Bildung.

Ein konkretes Angebot für die Region stellte Landrat Tino Schomann vor: den speziellen Kleinprojektefonds für das „Maurine-Radegast-Land“. Bis zum 3. Mai 2026 können beim Landkreis Anträge auf Förderung eingereicht werden, die eine maximale Summe von 2000 Euro pro Projekt umfassen. Dieser Fonds soll lokale Initiativen und Ideen unterstützen und so die regionale Entwicklung weiter vorantreiben.

Der Fachtag im Kloster Rehna hat damit nicht nur ein neues visuelles Erscheinungsbild präsentiert, sondern auch den Grundstein für eine verstärkte Zusammenarbeit und identitätsstiftende Kommunikation in der Region Maurine-Radegast-Land gelegt.

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