Die Stadt Halle (Saale) startet gemeinsam mit dem Verein Science2public ein ambitioniertes Projekt zur Neugestaltung der Salinehalbinsel. Unter dem Namen „Saltsa“ soll ein Nutzungskonzept für das historische Ensemble zwischen Altstadt und Neustadt erarbeitet werden. Die Europäische Union fördert das Vorhaben mit rund einer Million Euro aus dem Programm „Neues Europäisches Bauhaus“. Ziel ist es, die Saline zu einem Ort für alle Bürger zu machen, der Kultur, Begegnung und Geschichte vereint.
Hintergrund des Projekts
Das gesamte Areal der Saline soll erhalten und zukunftsfähig entwickelt werden. Das Projekt „Saltsa“ läuft bis 2027 und wird von der Stadt Halle und dem Verein Science2public umgesetzt. Der Verein bringt Erfahrung in der Vermittlung von Wissenschaft und Kunst mit. Die Projektleitung teilen sich Ilka Bickmann (Vorstandsvorsitzende), Olaf Nachtwey (künstlerischer Leiter) und Martin Gärtner (administrativer Leiter).
Was das Konzept vorsieht
Das Nutzungskonzept soll die Salinehalbinsel als offenen Begegnungsraum etablieren. Geplant sind unter anderem Veranstaltungsflächen, Werkstätten und Grünanlagen. Die historische Bausubstanz soll dabei respektvoll integriert werden. Das Salinemuseum, das parallel mit über 25 Millionen Euro aus verschiedenen Fördertöpfen modernisiert wird, ist von dem Projekt ausgenommen. Es bleibt eigenständig, wird aber in das Gesamtkonzept eingebunden.
Finanzierung und Zeitplan
Die eine Million Euro stammen aus dem EU-Programm „Neues Europäisches Bauhaus“, das nachhaltige und inklusive Stadtentwicklung fördert. Die Stadt Halle steuert Eigenmittel bei. Bis 2027 sollen konkrete Pläne vorliegen, die dann in weiteren Schritten umgesetzt werden können. Die Bürger werden in den Prozess einbezogen, um die Akzeptanz zu sichern.
Das Projekt „Saltsa“ ist ein wichtiger Schritt, um die Salinehalbinsel als kulturelles und soziales Zentrum zu beleben. Es ergänzt die laufende Sanierung des Salinemuseums und schafft Synergien für die gesamte Region.



