Die Tage der einst für Smartphones mit eher schwacher Hardware entwickelten E-Mail-App „Outlook Lite“ sind gezählt: Am 25. Mai stellt Microsoft die Client-Anwendung ein. Danach wird sie nicht mehr funktionieren, wie die Stiftung Warentest berichtet. Neuinstallationen waren bereits seit Oktober 2025 nicht mehr möglich. Betroffene müssen sich also nach einer neuen Mail-App umsehen.
Microsoft empfiehlt Umstieg auf normale Outlook-App
Keine Überraschung: Microsoft rät zum Wechsel auf die normale Outlook-App. Wer dies jedoch nicht möchte oder ein älteres Smartphone besitzt, auf dem die Vollversion zu langsam läuft, hat zahlreiche Alternativen. Dabei muss es sich nicht um vorinstallierte Mail-Apps handeln.
Datenschutzfreundliche Open-Source-Optionen
Wer Werbung, Tracking oder die Übertragung von Nutzerdaten an Dritte vermeiden möchte, sollte sich Open-Source-Anwendungen wie „Thunderbird Mobile“ oder „FairEmail“ genauer ansehen. Diese Apps legen einen besonderen Fokus auf Datenschutz und Privatsphäre.
Thunderbird Mobile: Einstellungen vom Desktop übernehmen
Der bekannte E-Mail-Client „Thunderbird“ ist seit Ende 2024 auch als Mobilversion erhältlich. Entwickler haben dazu mit den Machern der „K9“-Mail-App kooperiert und diese weiterentwickelt. Ein besonderer Vorteil für Nutzer, die Thunderbird bereits auf dem Desktop verwenden: Sie können in der Thunderbird Mobile App einen QR-Code scannen und so alle Einstellungen vom Desktop auf das Smartphone übertragen.
FairEmail ist eine weitere empfehlenswerte Open-Source-App, die sich durch hohe Datenschutzstandards und eine umfangreiche Konfiguration auszeichnet. Beide Alternativen bieten eine werbefreie und sichere E-Mail-Nutzung.



