Ekel-Faktor am Rechner: So reinigen Sie Ihre Tastatur richtig
Ekel-Faktor am Rechner: Tastatur richtig reinigen

Berlin – Krümel, Fett und fiese Keime: Viele Tastaturen in Deutschland sind noch nie mit einem Reinigungsmittel gesäubert worden. Das hat eine repräsentative Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom ergeben. Dabei lohnt sich die regelmäßige Reinigung von Tastaturen, Touchscreens, Touchpads und Mäusen nicht nur aus hygienischen Gründen, sondern auch, um die Lebensdauer der Geräte zu verlängern.

Zwei Kardinalfehler bei der Geräte-Reinigung

Um Staub, Fett, Fingerabdrücke und Krümel zuverlässig und schonend zu entfernen, sollten Sie zwei Dinge beachten: Verwenden Sie keine aggressiven Reinigungssubstanzen. Konsultieren Sie am besten die Pflegehinweise des Herstellers. Achten Sie vor allem bei Notebooks und Monitoren darauf, dass keine Flüssigkeit in das Gerät eindringt. Auch Funktastaturen und Funkmäuse vertragen oft keine Feuchtigkeit im Inneren.

Wie oft wird gereinigt?

Die Umfrage von Bitkom Research zeigt, dass viele Computernutzer Nachholbedarf haben. Rund ein Fünftel (21 Prozent) der Befragten ab 16 Jahren reinigt das Display nie mit Reinigungsmitteln oder -tüchern. Bei der Tastatur sind es sogar 25 Prozent, die sie niemals mit solchen Mitteln säubern. Diejenigen, die ihre Tastatur putzen, tun dies in unterschiedlichen Abständen:

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  • 26 Prozent mindestens einmal im Jahr, aber nicht monatlich
  • 25 Prozent mindestens einmal im Monat, aber nicht wöchentlich
  • 9 Prozent mindestens einmal pro Woche
  • 1 Prozent täglich

Beim Display sieht die Reinigungsfrequenz wie folgt aus:

  • 36 Prozent reinigen es monatlich, aber nicht wöchentlich
  • 23 Prozent mindestens einmal im Jahr, aber nicht monatlich
  • 11 Prozent mindestens einmal pro Woche
  • 4 Prozent alle paar Jahre
  • 1 Prozent täglich

Für die repräsentative Befragung wurden telefonisch 1.004 Menschen ab 16 Jahren befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass eine regelmäßige Reinigung der Computergeräte noch nicht zur Routine aller Nutzer gehört. Dabei kann schon ein feuchtes Mikrofasertuch oder ein spezielles Reinigungsset helfen, den „Schlonz“ zu entfernen und die Hygiene am Arbeitsplatz zu verbessern.

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