Ein schneller Schnappschuss in der Sonne, und hinterher sind unerwünschte helle Flecken auf dem Foto zu sehen, oder das Motiv ist überstrahlt. Ein simpler Trick mit der Hand kann Abhilfe schaffen.
Fotografieren gegen die Sonne
Die alte Foto-Regel besagt: Fotografieren Sie mit der Sonne im Rücken. Doch manchmal gelingen die besten Aufnahmen, wenn man diese Regel bewusst bricht. Allerdings kann die Sonne, insbesondere wenn sie von vorn oder der Seite einfällt, unerwünschte Effekte verursachen. Dazu zählen überstrahlte Gesichter, Farbschleier oder kugelige, helle Flecken auf dem Bild.
Die Hand als improvisierte Streulichtblende
Bei herkömmlichen Fotokameras kommen sogenannte Streulichtblenden zum Einsatz, um Gegen- oder Seitenlicht abzuhalten. Smartphones hingegen sind dem Licht schutzlos ausgeliefert. Die Stiftung Warentest empfiehlt daher einen einfachen, aber effektiven Trick: Blocken Sie das störende Licht beim Auslösen mit der Hand ab. Da das Licht meist von der Sonne kommt, halten Sie die freie Hand knapp über die Linse des Smartphones.
Variationen je nach Lichteinfall
Kommt das störende Licht nicht von oben, können Sie die Hand auch unter oder neben die Linse halten. Auf dem Smartphone-Display lässt sich direkt beobachten, wie sich dieser improvisierte Lichtschutz auf das Bild auswirkt. Probieren Sie einfach aus, wo die Hand am besten positioniert ist – oben, unten, links oder rechts. Der Effekt ist oft verblüffend und verbessert die Bildqualität spürbar.
Dieser Trick ist besonders nützlich bei strahlendem Sonnenschein, wenn man spontan fotografieren möchte und keine professionelle Ausrüstung zur Hand hat. Er kostet nichts und ist sofort anwendbar. Probieren Sie es bei Ihrem nächsten Sonnenfoto aus!



