Spülmaschine trocknet nicht richtig? Warum Klopapier im Geschirrspüler Wunder wirkt
Der Geschirrspüler ist der heimliche Held in modernen Küchen, doch ein Problem bleibt hartnäckig: Nach dem Spülgang sind Gläser, Tassen und besonders Plastikdosen oft noch klatschnass. Statt alles direkt in den Schrank zu räumen, heißt es warten oder aufwendiges Nachpolieren. Doch mit einem genialen Trick wird Ihr Geschirr im Handumdrehen trocken.
Toilettenpapier als ungewöhnlicher Helfer
Was zunächst absurd klingt, funktioniert tatsächlich: Eine einfache Rolle Toilettenpapier kann das Problem mit der Restfeuchte im Geschirrspüler lösen. Warum? Toilettenpapier ist extrem saugfähig – und genau diese Eigenschaft macht es im Geschirrspüler zum cleveren Helfer. Besonders Kunststoffgeschirr profitiert von diesem Tipp, da Plastik kaum Wärme speichert und deshalb häufig nass bleibt, obwohl Gläser und Teller schon trocken wirken.
So funktioniert der Klopapier-Trick
- Nach dem Spülgang die Tür kurz öffnen und den Dampf entweichen lassen.
- Eine neue Rolle Toilettenpapier ins obere Fach legen oder zwischen das Geschirr stellen.
- Tür wieder schließen und etwa 30 Minuten warten.
Die Rolle saugt die überschüssige Feuchtigkeit aus dem Innenraum auf. Das Ergebnis ist deutlich trockeneres Geschirr, ganz ohne Nachwischen.
Alternative: Geschirrtuch als Feuchtigkeitsmagnet
Ähnlich wie eine Klopapierrolle wirkt ein sauberes, trockenes Baumwoll- oder Geschirrtuch. Diese Lösung ist sogar noch umweltschonender, da Sie das Tuch wiederverwenden können. Bereits Fachmedien berichten, dass das Tuch wie ein Feuchtigkeitsmagnet wirkt: Es nimmt den restlichen Wasserdampf auf, der sich sonst wieder auf Tellern und Gläsern absetzen würde.
So funktioniert es am besten: Öffnen Sie nach dem Spülgang die Tür und lassen Sie kurz den ersten heißen Dampf entweichen. Legen Sie anschließend ein trockenes Tuch zur Hälfte über die Tür, sodass ein Teil ins Innere der Maschine hängt. Schließen Sie die Tür wieder und warten Sie rund 20 bis 30 Minuten.
Richtig einräumen verhindert Wasserfallen
Meistens beginnt das Problem mit dem nassen Geschirr allerdings schon beim Einräumen. Denn steht das Geschirr falsch, kann das Wasser nicht ablaufen und bleibt als Pfütze zurück. Darauf sollten Sie beim Einräumen achten:
- Tassen, Schüsseln und Gläser immer schräg oder mit der Öffnung nach unten platzieren.
- Keine Wasserfallen bauen: Achten Sie darauf, dass sich kein Geschirr gegenseitig blockiert.
- Nicht überladen: Zu viele Teile verhindern die Luftzirkulation – Feuchtigkeit staut sich.
Je besser das Wasser ablaufen kann, desto weniger Restfeuchtigkeit bleibt überhaupt zurück. Mit diesen einfachen Tricks gehört nasses Geschirr aus der Spülmaschine der Vergangenheit an.



