Fördermittel für den Salzlandkreis: Darum gibt es Geld vom Land für Sanierung des Schienennetzes im Salzwerk Bernburg
Bernburg/MZ. - Der Besuch von Lydia Hüskens (FDP), Ministerin für Infrastruktur und Digitales, am Montag im Bernburger Salzwerk war zwar nur kurz. Aber er war von den Vertretern der beiden K+S-Werke in Bernburg und Zielitz (Landkreis Börde) mit Vorfreude erwartet worden. Denn die Ministerin hatte Fördermittelbescheide in Höhe von 680.000 Euro dabei.
Hintergrund der Förderung
Die Mittel stammen aus dem Landesprogramm zur Förderung des Schienengüterverkehrs und sind für die Sanierung der Gleisanlagen in den beiden Werken bestimmt. Das Geld fließt in die Instandsetzung von Weichen und Schienen, die für den reibungslosen Ablauf des Güterverkehrs notwendig sind. Insbesondere das Salzwerk Bernburg profitiert von der Zuwendung, da hier die Infrastruktur veraltet ist und dringend modernisiert werden muss.
Bedeutung für die Region
Die Schienennetzsanierung ist ein wichtiger Schritt, um die Wettbewerbsfähigkeit der K+S-Standorte zu sichern. Die Werke in Bernburg und Zielitz sind bedeutende Arbeitgeber in der Region und tragen zur Wirtschaftskraft des Salzlandkreises bei. Mit den Fördermitteln wird nicht nur die Verkehrsinfrastruktur verbessert, sondern auch ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet, da der Schienengüterverkehr eine umweltfreundliche Alternative zum Lkw-Transport darstellt.
Stimmen zur Förderung
Ministerin Lydia Hüskens betonte bei der Übergabe: „Die Investition in die Schieneninfrastruktur ist eine Investition in die Zukunft der Region. Wir unterstützen die Unternehmen dabei, ihre Logistik effizienter und nachhaltiger zu gestalten.“ Die Vertreter der K+S-Werke zeigten sich erfreut über die finanzielle Unterstützung und versprachen, die Mittel zügig und zielgerichtet einzusetzen.
Die Sanierungsarbeiten sollen noch in diesem Jahr beginnen und voraussichtlich im Laufe des nächsten Jahres abgeschlossen werden. Die Gesamtkosten der Maßnahmen belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro, wobei das Land Sachsen-Anhalt die Hälfte der Kosten übernimmt.



