A24 bei Hagenow wieder frei: Brückenbauarbeiten früher als geplant beendet
A24: Brückenbauarbeiten vorzeitig beendet - Strecke frei

A24 bei Hagenow wieder frei: Brückenbauarbeiten früher als geplant beendet

Für Autofahrer auf der wichtigen Nord-Süd-Verbindung A24 zwischen Berlin und Hamburg gibt es eine erfreuliche Nachricht. Die seit dem Morgen des 8. April 2026 vollständig gesperrte Autobahn im Westen Mecklenburgs wurde bereits am späten Nachmittag desselben Tages wieder für den Verkehr freigegeben. Damit endeten die Bauarbeiten deutlich früher als ursprünglich angekündigt.

Betroffener Abschnitt und Hintergründe der Sperrung

Die Vollsperrung betraf den Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Hagenow und Wöbbelin im Landkreis Ludwigslust-Parchim. Beide Fahrtrichtungen – also die Strecken nach Berlin und Hamburg – waren vorübergehend nicht befahrbar. Es handelte sich bereits um eine wiederholte Sperrung in diesem Jahr, die durch umfangreiche Brückenbauarbeiten notwendig wurde.

Nach Angaben der zuständigen Autobahn-Gesellschaft werden derzeit bei den Orten Neu Zachun und Lüblow zwei neue Behelfsbrücken errichtet. Diese sollen bestehende, marode Brücken ersetzen, die sich in einem schlechten Zustand befinden. Über die zu ersetzenden Bauwerke verläuft die Fahrbahn in Richtung Hamburg.

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Ziele der Baumaßnahmen und künftige Vorteile

Die neuen Behelfsbrücken dienen einem klaren Zweck: Sie sollen langfristig massive Verkehrsbehinderungen verhindern, die durch potenzielle Brückenschäden entstehen könnten. Im Falle von notwendigen Reparaturen oder Sanierungen könnte der Verkehr dann zumindest über eine Seite der Autobahn umgeleitet werden, ohne dass es zu kompletten Sperrungen kommen muss.

Dies stellt einen erheblichen Fortschritt für die Verkehrssicherheit und die Planbarkeit auf dieser stark frequentierten Strecke dar. Die frühzeitige Freigabe der A24 kommt insbesondere Berufspendlern und dem Güterverkehr zugute, die auf eine zuverlässige Verbindung zwischen der Hauptstadt und der Hansestadt angewiesen sind.

Die Autobahn-Gesellschaft betonte, dass mit den Behelfsbrücken eine nachhaltige Lösung geschaffen wird, um die Verkehrsinfrastruktur in der Region zukunftssicher zu machen. Weitere Bauarbeiten in dem Abschnitt sind zwar nicht ausgeschlossen, doch durch die neuen Bauwerke sollen deren Auswirkungen auf den Verkehrsfluss minimiert werden.

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