A24 bei Neustadt-Glewe: Dünger-Lkw-Unfall führt zu massiven Verkehrsbehinderungen
A24-Unfall: Dünger-Lkw verursacht Verkehrsbehinderungen

A24 bei Neustadt-Glewe: Dünger-Lkw-Unfall führt zu massiven Verkehrsbehinderungen

Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Mittwochmorgen auf der A24 bei Neustadt-Glewe im Landkreis Ludwigslust-Parchim zu erheblichen Behinderungen geführt. Ein mit Flüssigdünger beladener Tanklastzug ist von der Fahrbahn abgekommen und hat sich in den Nebenanlagen festgefahren.

Unfallhergang und erste Erkenntnisse

Der Unfall ereignete sich gegen 5 Uhr in Richtung Nordwesten, direkt hinter der Anschlussstelle Neustadt-Glewe. Nach Angaben der Polizei kam der Sattelzug-Lastwagen plötzlich nach rechts von der Autobahn ab und blieb in den seitlichen Bereichen stecken. Der 26-jährige Fahrer des Lkw wurde bei dem Vorfall verletzt und stand unter Schock.

Ein erster Test auf Alkohol- oder Drogeneinfluss bei dem Fahrer ergab keine Auffälligkeiten. Die genaue Ursache für das Abkommen von der Fahrbahn ist bisher noch unklar. Der Tanklastzug war für eine Firma aus dem niedersächsischen Landkreis Peine in Westmecklenburg unterwegs.

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Bergungsarbeiten und Verkehrsauswirkungen

Für die Bergung des tonnenschweren Gespanns muss schwere Zugtechnik eingesetzt werden. Möglicherweise ist auch eine vorherige Entladung des Flüssigdüngers erforderlich. Diese Maßnahmen könnten dazu führen, dass die Fahrbahn in Richtung Hamburg mindestens teilweise gesperrt werden muss.

Autofahrer müssen sich auf der A24 bei Neustadt-Glewe auf erhebliche Verkehrsbehinderungen einstellen. Die Polizei empfiehlt, alternative Routen zu nutzen und ausreichend Zeit für Fahrten in der Region einzuplanen. Die Bergungsarbeiten werden voraussichtlich mehrere Stunden in Anspruch nehmen.

Sicherheitsmaßnahmen und weitere Schritte

Die Einsatzkräfte vor Ort haben bereits Absicherungsmaßnahmen ergriffen, um Folgeunfälle zu verhindern. Die Untersuchungen zur Unfallursache laufen derzeit auf Hochtouren. Experten prüfen, ob technische Defekte am Fahrzeug oder menschliches Versagen zu dem Vorfall geführt haben könnten.

Die Autobahnpolizei wird den Verkehr während der Bergungsarbeiten gezielt umleiten und für eine möglichst reibungslose Abwicklung sorgen. Alle Beteiligten hoffen, dass die Sperrungen so kurz wie möglich gehalten werden können.

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