Ab dem 1. Mai 2026 tritt im und um den Hauptbahnhof Hannover ein umfassendes Alkoholkonsumverbot in Kraft. Die Deutsche Bahn AG hat diese Maßnahme angekündigt, um die Aufenthaltsqualität für Reisende und Besucher zu verbessern. Das Verbot gilt für den gesamten Bahnhofsbereich, einschließlich aller Zuwegungen, Bahnsteige der Deutschen Bahn und des Nahverkehrsunternehmens Üstra. Auch die direkte Umgebung des Bahnhofs ist betroffen.
Hintergrund der neuen Regelung
Die Entscheidung basiert auf Rückmeldungen von Fahrgästen und Besuchern, die sich ein ruhigeres und sichereres Umfeld wünschen. Die Bahn und ihre Partner reagieren damit auf wiederholte Beschwerden über Lärm und Belästigungen durch alkoholisierte Personen. Das Verbot ist Teil einer bundesweiten Initiative der Deutschen Bahn, die bereits in anderen Großstädten wie Frankfurt und Hamburg umgesetzt wurde.
Ausnahmen und Details
Das Verbot betrifft ausschließlich den Konsum von Alkohol im öffentlich zugänglichen Bereich. Erlaubt bleibt der Genuss von alkoholischen Getränken in den gastronomischen Betrieben innerhalb des Bahnhofs sowie in der Einkaufspassage, die vom Hauptbahnhof in die Innenstadt führt. Auch der Transport von verschlossenen alkoholischen Getränken, etwa aus Einkäufen, ist weiterhin gestattet. Die Bahn betont, dass das Verbot mit Augenmaß umgesetzt wird.
Umsetzung und Konsequenzen
Die Sicherheits- und Ordnungsdienste der Deutschen Bahn und ihrer Partner informieren zunächst über die geänderte Hausordnung. Dazu gehören Durchsagen, Aushänge und Piktogramme, die auf das Verbot hinweisen. Bei einem Verstoß kann ein Platzverweis ausgesprochen werden. Im Wiederholungsfall droht ein Hausverbot, das den Zutritt zum Bahnhof für eine bestimmte Zeit untersagt. Die Bahn appelliert an die Vernunft der Reisenden und hofft auf eine hohe Akzeptanz der neuen Regelung.



