Auffahrunfall auf A11: Auto von Trailer geschleudert, hoher Schaden
Auffahrunfall auf A11: Auto von Trailer geschleudert

In der Nacht zum 30. April musste die A11 bei Nadrensee für fünf Stunden voll gesperrt werden. Grund war ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein Auto von einem Trailer geschleudert wurde und sich mehrfach überschlug. Eine Person wurde verletzt, der Sachschaden ist erheblich.

Unfallhergang auf der A11

Wie Polizeisprecherin Cindy Trehkopf mitteilte, ereignete sich der Unfall in der Nacht zu Donnerstag auf der A11 in Fahrtrichtung Polen. Beteiligt waren ein Pkw und ein Transporter, der einen Pkw auf einem Trailer geladen hatte. Der 53-jährige Beifahrer im Pkw wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Durch den Zusammenstoß wurde das transportierte Fahrzeug vom Trailer geschleudert, überschlug sich mehrfach und prallte gegen eine Leitplanke.

Details zum Unfallhergang

Der 58-jährige Fahrer des VW-Transporters befuhr die rechte Fahrspur der Autobahn. Aus bislang ungeklärter Ursache fuhr ihm der hinter ihm fahrende 48-jährige Fahrer eines Kia auf. Durch den Aufprall verlor der Transporter-Fahrer die Kontrolle über sein Gespann, kam nach links ab und prallte gegen die Mittelleitplanke. Dabei löste sich der Trailer vom Zugfahrzeug, und der geladene Pkw wurde durch die Luft geschleudert. Er überschlug sich mehrfach und kam schließlich an einer Leitplanke zum Stillstand. Der geschätzte Sachschaden beläuft sich auf rund 26.500 Euro.

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Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst

Die Autobahn blieb für etwa fünf Stunden voll gesperrt, um die Unfallaufnahme, Bergung der Fahrzeuge und Reinigung der Fahrbahn zu ermöglichen. Polizei, Rettungsdienst und die Freiwillige Feuerwehr Nadrensee waren im Einsatz. Die Polizei ermittelt nun gegen den 48-jährigen Kia-Fahrer wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Zusätzlicher Vorfall: Trunkenheitsfahrt in der Rettungsgasse

Im Stau, der durch den Unfall entstanden war, stellte die Bundespolizei eine weitere Verkehrsstraftat fest. Ein 45-jähriger Mercedes-Fahrer nutzte die Rettungsgasse und befuhr diese. Beamte der Bundespolizei stoppten und kontrollierten das Fahrzeug. Während der Kontrolle nahmen die Beamten Alkoholgeruch beim Fahrer und seinem Beifahrer wahr. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,98 Promille. Daraufhin wurden Beamte des Polizeihauptreviers Pasewalk hinzugezogen, um eine Blutprobenentnahme durchzuführen. Die Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt, und die Polizei ermittelt nun wegen Trunkenheit im Verkehr.

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