Auto brennt im Richard-Strauss-Tunnel: Person verletzt, Verkehrschaos am Mittleren Ring
Am Montagmorgen, dem 9. März 2026, kam es im Münchner Richard-Strauss-Tunnel zu einem dramatischen Vorfall, der den Berufsverkehr lahmlegte. Gegen 8.30 Uhr meldete die Polizei einen brennenden Pkw, der umgehend zu einer vollständigen Sperrung der Tunnelröhren führte. Die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei rückten mit zahlreichen Fahrzeugen aus, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.
Verletzung und anhaltende Sperrungen
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wurde bei dem Vorfall eine Person verletzt. Die Identität und der Schweregrad der Verletzungen waren zunächst unklar, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Das Feuer konnte von der Feuerwehr schließlich gelöscht werden, doch die Weströhre des Tunnels bleibt weiterhin gesperrt, während die Oströhre inzwischen wieder für den Verkehr freigegeben wurde. Derzeit wird der Tunnel belüftet, um eventuelle Rauchgase abzuleiten.
Massive Verkehrsbehinderungen im Berufsverkehr
Die Tunnelsperrung verursachte erhebliche Verkehrsbehinderungen auf dem Mittleren Ring. Es bildeten sich lange Staus, die den Berufsverkehr in München stark beeinträchtigten. Die Polizei warnte in den Sozialen Medien davor, dass "die Tunnelkette vom Effnertunnel bis zum Leuchtenbergringtunnel beidseitig gesperrt" sei und riet dazu, den Bereich weiträumig zu umfahren. Die genaue Brandursache ist noch unbekannt, und die Ermittlungen laufen.
Einsatz dauert an
Zahlreiche Einsatzkräfte sind weiterhin vor Ort, um die Situation zu überwachen und die Sperrungen aufzuheben, sobald es sicher möglich ist. Die Feuerwehr betonte, dass keine weiteren Informationen zu möglichen Verletzten oder der Brandursache vorlägen. Der Vorfall unterstreicht die Herausforderungen bei Unfällen in Tunneln und die schnelle Reaktion der Rettungsdienste.



