Flugbetrieb am BER zweimal vorsorglich unterbrochen
Am Mittwochabend kam es am Hauptstadtflughafen BER zu zwei kurzfristigen Unterbrechungen des Flugbetriebs. Grund dafür waren Hinweise auf mögliche verdächtige Flugobjekte im Luftraum. Die Bundespolizei gab jedoch nach den Vorfällen Entwarnung.
Erste Unterbrechung ab 18:40 Uhr
Die erste Unterbrechung des Flugbetriebs erfolgte bereits um 18:40 Uhr. Ein Mitarbeiter der Flughafensicherheit hatte von einem Hangar aus eine Beobachtung am Himmel gemacht, die ihm verdächtig erschien. Daraufhin wurde der Betrieb für eine halbe Stunde eingestellt. Dies entspricht dem Standardverfahren in solchen Fällen, wie ein Flughafensprecher erklärte. Weder Starts noch Landungen fanden in diesem Zeitraum statt.
Zweite Unterbrechung gegen 21:00 Uhr
Gegen 21:00 Uhr wurde der Flugbetrieb erneut für eine halbe Stunde unterbrochen. Ein Mitarbeiter der Flughafensicherheit hatte eine zweite Sichtung gemeldet. Auch hier handelte es sich laut Bundespolizei um eine reine Sicherheitsvorkehrung, um mögliche Kollisionen zu verhindern. Trotz intensiver Suche konnte jedoch kein konkretes Objekt ausfindig gemacht werden.
Bundespolizei gibt Entwarnung
Ein Sprecher der Bundespolizei betonte am Donnerstagmorgen, dass sich keiner der beiden Hinweise auf unbekannte Flugobjekte bestätigt habe. Es handele sich bei den Maßnahmen um präventive Sicherheitsvorkehrungen, die standardmäßig bei verdächtigen Meldungen ergriffen werden. Der Flughafenbetrieb konnte nach beiden Unterbrechungen ohne weitere Zwischenfälle fortgesetzt werden.
Die Vorfälle zeigen, wie sensibel die Sicherheitsmechanismen am BER reagieren. Obwohl sich die Meldungen als Fehlalarme erwiesen, unterstreichen sie die Bedeutung strenger Sicherheitsprotokolle im Luftverkehr.



