Überholmanöver auf B109 endet dramatisch: Citroën überschlägt sich zweimal
Überholmanöver auf B109: Citroën überschlägt sich zweimal

Überholmanöver auf B109 endet dramatisch: Citroën überschlägt sich zweimal

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 109 bei Karlsburg im Landkreis Vorpommern-Greifswald sind am Donnerstagvormittag vier Personen leicht verletzt worden. Der Unfall ereignete sich gegen 10.20 Uhr etwa einen Kilometer hinter der Ortschaft Karlsburg in Richtung Anklam, wie die Polizei in einer ausführlichen Mitteilung bestätigte.

Kollision beim Abbiegevorgang führt zu Überschlag

Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen fuhr ein 70-jähriger deutscher Fahrer mit einem VW Transporter voraus und beabsichtigte, nach links in einen Waldweg abzubiegen. Er verlangsamte dafür deutlich seine Fahrtgeschwindigkeit. Ein 57-jähriger Deutscher, der den Citroën steuerte, setzte in diesem Moment zum Überholen an. Als beide Fahrzeuge nahezu auf gleicher Höhe waren, lenkte der VW-Fahrer unerwartet nach links ein, was zur folgenschweren Kollision führte.

Dramatische Unfallfolgen mit Totalschaden

Der Citroën brach nach dem Aufprall sofort nach rechts aus, geriet mit der rechten Seite von der Fahrbahn ab, überfuhr dabei einen Leitpfosten und überschlug sich anschließend zweimal in rascher Folge, wie die Ermittler detailliert schilderten. Das Fahrzeug drehte sich danach um etwa 160 Grad und kam schließlich auf der linken Fahrbahnseite auf den Rädern zum Stehen.

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Die vier Insassen des Citroën, allesamt Erwachsene, wurden vorsorglich zur weiteren medizinischen Untersuchung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Sie erlitten laut Polizeiangaben ausschließlich leichte Verletzungen. Am Citroën entstand hingegen Totalschaden – das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste von einem Abschleppdienst geborgen werden.

Hoher Sachschaden und Verkehrsbehinderungen

Der Gesamtschaden an beiden beteiligten Fahrzeugen wird von der Polizei auf rund 8000 Euro geschätzt. Die Bundesstraße 109 war nach dem Unfall für den gesamten Verkehr für etwa eine Stunde vollständig gesperrt. Anschließend konnte die Strecke für eine weitere Stunde nur halbseitig freigegeben werden, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in der Region führte.

Die Polizei hat die genauen Unfallumstände weiterhin unter genauer Untersuchung. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der zuständigen Polizeidienststelle zu melden. Der Unfall ereignete sich im Karlsburger Wald, einem bewaldeten Abschnitt der B109 zwischen Karlsburg und Anklam.

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