Es ist nun offiziell: Der Borussia-Park erhält einen neuen Stehplatz-Block. Bereits auf der Mitgliederversammlung am 27. April war der mögliche Umbau im Stadion ein Thema. Geschäftsführer Markus Aretz (59) bestätigte damals die geplante Maßnahme: „Wir haben eine sehr große Nachfrage nach Stehplatzkarten, die wir momentan nicht bedienen können. Die Nordkurve ist ausverkauft mit Dauerkarten. Gerade viele junge Fans können sich aber keine Sitzplatzkarten leisten.“
Bauantrag genehmigt
Nachdem der Bauantrag genehmigt wurde, steht fest: Borussia wird zur Saison 2026/27 zusätzliche Stehplätze in der Südkurve anbieten. Der bisherige Sitzplatzbereich in Block 2 wird komplett in einen Stehplatzbereich umgebaut. Durch diese Maßnahme entstehen für die kommende Spielzeit rund 1.800 neue Stehplätze im Borussia-Park.
Positive Resonanz aus der Fanszene
Gladbach-CEO Stefan Stegemann (63) äußerte sich erfreut: „Wir wissen aus den regelmäßigen Gesprächen mit Vertretern der Fanszene, dass ein zusätzlicher Stehplatzbereich im Süden von vielen Fans begrüßt wird, und sind froh, diesen künftig anbieten zu können. Uns ist bewusst, dass diese Lösung vermutlich nicht allen Wünschen betroffener Stadionbesucher gerecht wird – aber wir schaffen damit ein vielfach angefragtes, neues und auch günstiges Angebot für ein Stadion-Erlebnis bei uns im Borussia-Park.“
1.300 neue Dauerkarten
Die steigende Nachfrage nach Stehplätzen, die speziell unter den jungen Fohlen-Fans sehr hoch ist, wird damit bedient. Von den rund 1.800 neuen Stehplätzen sollen bis zu 1.300 Dauerkarten-Stehplätze werden. Die übrigen 500 Stehplätze werden bei den einzelnen Bundesliga-Partien als Tageskarten angeboten.
Umsiedlungsmöglichkeit für Nordkurven-Fans
Bei der Mitgliederversammlung gab es auch Beschwerden von Dauerkartenbesitzern in der Nordkurve, dass sie vor lauter Fahnen kaum noch etwas vom Spiel mitbekommen würden. Diesen Dauerkarteninhabern ermöglicht Borussia im Rahmen des Umbaus, in den neuen Stehplatz-Block umzusiedeln. Somit wird nicht nur das Angebot erweitert, sondern auch auf die Bedürfnisse der bestehenden Fans eingegangen.



