Italien: Wichtige Brücke nach Starkregen teilweise eingestürzt - Verkehrschaos droht
Brücke in Italien nach Starkregen eingestürzt - Verkehr betroffen

Teileinsturz wichtiger Brücke in Italien nach heftigen Regenfällen

Nach tagelangen, intensiven Niederschlägen ist eine bedeutende Brücke auf einer der längsten Staatsstraßen Italiens teilweise eingestürzt. Das Bauwerk, das sich zwischen den Regionen Abruzzen und Molise befindet, brach am Vormittag des 2. April 2026 zusammen. Glücklicherweise wurden bei dem Vorfall keine Personen verletzt, da die Brücke zuvor vorsorglich gesperrt worden war.

Massive Verkehrsauswirkungen erwartet

Die eingestürzte Brücke ist Teil der Strada statale 16 Adriatica, einer der wichtigsten Verkehrsadern Italiens. Diese Staatsstraße verläuft von Padua in Venetien im Norden bis nach Otranto in Apulien im Süden des Landes. Der Einsturz auf Höhe der Gemeinde Montenero di Bisaccia in Molise wird voraussichtlich zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führen, insbesondere auf dem südlichen Abschnitt der Strecke.

Die italienische Feuerwehr bestätigte den Vorfall und ist mit mehreren Einheiten vor Ort, darunter Bodentruppen, Amphibienfahrzeugen und einem Helikopter namens Drago. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, das Gebiet abzusichern und auszuschließen, dass Fahrzeuge in den Einsturz verwickelt wurden.

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Bürgermeisterin warnt vor ernster Lage

Simona Contucci, die Bürgermeisterin von Montenero di Bisaccia, äußerte sich besorgt über die Situation. "Zum Glück war die Straße gesperrt und es befanden sich keine Fahrzeuge auf dem Weg, sonst wäre es eine Tragödie gewesen", erklärte sie dem Fernsehsender Rai am Unglücksort. Sie betonte, dass die Lage angesichts der anhaltenden schweren Unwetter weiterhin äußerst ernst bleibe.

Die Behörden hatten die Brücke bereits seit Mittwoch aufgrund der starken Regenfälle unter Beobachtung. Ironischerweise geschah der Einsturz zu einem Zeitpunkt, als gerade eine mögliche Wiedereröffnung des Bauwerks geprüft wurde.

Die Folgen für den regionalen und überregionalen Verkehr werden als erheblich eingeschätzt. Die SS16 dient als wichtige Nord-Süd-Verbindung entlang der Adriaküste und ist für den Güter- und Personenverkehr von großer Bedeutung. Verkehrsexperten rechnen mit langfristigen Umleitungen und erheblichen Verzögerungen, bis die Schäden behoben sind.

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