Bundesstraße B110 bei Jarmen nach Überflutung und Unfall wieder freigegeben
Die Bundesstraße B110 bei Jarmen in Vorpommern war seit Sonntagmittag zwischen den Ortschaften Zarrenthin und Zemmin vollständig gesperrt. Grund dafür waren massive Überflutungen, die durch angrenzende Ackerflächen verursacht wurden, auf denen sich nach Tau- und Regenwetter ein riesiger See bildete. Der noch tiefgefrorene Boden verhinderte das Versickern des Wassers, sodass es schließlich auf die Fahrbahn übergriff.
Verkehrsunfall durch Aquaplaning
Am Sonntag um die Mittagszeit ereignete sich auf der überfluteten Strecke ein Verkehrsunfall. Ein Autofahrer verlor bei zu hoher Geschwindet die Kontrolle über seinen VW, als es zu Aquaplaning kam. Der Pkw schlitterte gegen die Schutzplanken, was zu Blechschäden und einem platten Reifen führte. Der Fahrer blieb glücklicherweise unverletzt. Die Gemeindefeuerwehr Kruckow-Schmarsow, die sich zufällig in der Nähe befand, übernahm die Absicherung der Unfallstelle.
Vollsperrung und Umleitungen
Nach der Beräumung der Unfallstelle sperrte die Polizei die B110 dauerhaft ab, da die Überflutungsgefahr weiter bestand. Kraftfahrer mussten auf benachbarte Kreisstraßen ausweichen, die teilweise ebenfalls überflutet waren. Alternative Routen führten über Kruckow und Kartlow zur L35 oder über Zemmin und Bentzin zurück zur B110 kurz vor Jarmen.
Freigabe nach THW-Einsatz
Die Sperrung dauerte bis Montagmorgen an. Ein Pumpeinsatz des Technischen Hilfswerks (THW) reduzierte den Wasserspiegel auf dem Acker so weit, dass die Bundesstraße wieder durchgängig befahrbar ist. Ben Tuschy von der Pressestelle der Polizeiinspektion Anklam bestätigte die Freigabe gegen 8 Uhr. Die wichtigste Straßenverbindung zwischen Demmin und Jarmen mit Anschluss zur A20 ist damit wieder nutzbar.



