Kleintransporter verliert Fahrzeugteil auf A24: Hoher Sachschaden nach folgenschwerer Kollision
Ein verlorenes Fahrzeugteil hat am Donnerstagmorgen auf der Autobahn 24 in der Prignitz zu einem schweren Verkehrsunfall geführt. Der Fahrer eines Kleinlasters verlor zwischen Pritzwalk und Meyenburg in Fahrtrichtung Hamburg ein Teil seines Fahrzeugs, fuhr jedoch einfach weiter, ohne die Polizei zu verständigen.
Folgenreiches Wegfahren ohne Meldung
Wie die Polizei mitteilte, blieb das Fahrzeugteil zunächst unentdeckt auf der Fahrbahn liegen. Dies hatte fatale Konsequenzen: Ein 58-jähriger Fahrer eines VW stieß mit dem verlorenen Teil zusammen. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 10.000 Euro beziffert.
Erst mehrere Stunden nach dem Vorfall kontaktierte der 46-jährige Fahrer des Kleinlasters doch noch die Polizei. Dennoch ermittelt die Kriminalpolizei nun wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Dieses Vergehen kann rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
Polizeiliche Ermittlungen laufen
Die Beamten betonen, dass das sofortige Melden von verlorenen Ladungen oder Fahrzeugteilen auf Autobahnen unerlässlich ist, um folgenschwere Unfälle zu verhindern. Der Vorfall unterstreicht die Gefahren, die von herumliegenden Gegenständen auf Schnellstraßen ausgehen.
Die genaue Art des verlorenen Fahrzeugteils wurde nicht näher spezifiziert. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei konzentrieren sich auf die Umstände des Unfalls und das Fehlverhalten des Kleinlastfahrers.



