Lkw trotz Warnungen in Gleisbaustelle gefahren - Stundenlange Bergung in Gera
Ein 39-jähriger Lkw-Fahrer hat am Montag in Gera trotz eindeutiger Warnsignale seinen tonnenschweren Lastwagen in eine Gleisbaustelle gelenkt. Das mit mehreren Tonnen Mais beladene Fahrzeug blieb im Kies der Baustelle in der Wiesestraße stecken, was zu einem stundenlangen Bergungseinsatz führte.
Feuerwehr und Polizei im Großeinsatz
Die Feuerwehr und Polizei waren den gesamten Vormittag im Einsatz, um den Laster zu bergen. Weil der Tank des Lkw ungünstig auf den Gleisen aufsaß und Diesel auszulaufen drohte, musste der gesamte Kraftstoff aus dem Fahrzeug abgepumpt werden, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Zusätzlich wurde die komplette Ladung des Fahrzeugs umgeladen, um die Bergung zu ermöglichen.
Folgen für den Straßenbahnverkehr
Der Vorfall hatte erhebliche Auswirkungen auf den öffentlichen Nahverkehr. Den gesamten Vormittag musste auf der betroffenen Straßenbahnstrecke Schienenersatzverkehr eingerichtet werden, so die Polizei. Die Baustelle war durch Beschilderung und Hinweise von Bauarbeitern gesichert, doch der Fahrer ignorierte diese Warnungen offenbar.
Einsatzende gegen Mittag
Gegen 12.30 Uhr war der aufwändige Einsatz schließlich beendet. Die Bergungsarbeiten erwiesen sich als komplex, da das schwere Fahrzeug im Kies feststeckte und die Gefahr eines Kraftstoffaustritts bestand. Die genauen Ursachen für das Fehlverhalten des Fahrers werden noch untersucht.



