Schockmoment auf der Startbahn: Lufthansa-Maschine stoppt bei Höchstgeschwindigkeit
Ein dramatischer Vorfall hat am Freitag den Flughafen Denver International in Colorado erschüttert. Ein Airbus A350-900 der Lufthansa mit der Flugnummer LH 481 und Ziel München brach in letzter Sekunde den Startvorgang ab, als die Maschine bereits auf Abfluggeschwindigkeit beschleunigt hatte.
Passagiere berichten von beängstigenden 300 km/h
In sozialen Medien schilderte ein angeblicher Passagier den beunruhigenden Moment: Das Flugzeug habe bereits eine Geschwindigkeit von über 300 km/h erreicht, als der Airbus plötzlich und heftig abgebremst wurde. Bei dieser Notbremsung sollen nach den Schilderungen drei Reifen geplatzt und die Bremsen heißgelaufen sein. Offizielle Bestätigungen für diese Details liegen allerdings noch nicht vor.
Lufthansa bestätigt vorsorglichen Startabbruch
Auf Nachfrage bestätigte die deutsche Fluggesellschaft den Vorfall. Ein Sprecher erklärte: „Der Start wurde vorsorglich abgebrochen. Grund waren ungünstige und nicht vorhersehbare Windverhältnisse während des Startvorgangs. Die Cockpitbesatzung traf diese Entscheidung gemäß den geltenden Standardverfahren.“ Die Airline betonte, dass alle 314 Passagiere und Crewmitglieder an Bord wohlauf seien.
Evakuierung auf der Startbahn
Augenzeugenbilder zeigen das beeindruckende Szenario: Der riesige Airbus stand mehrere Stunden lang am Ende der Startbahn, während die Passagiere das Flugzeug direkt auf der Bahn verlassen mussten. „Die Einsatzkräfte des Denver International Airport unterstützten die Passagiere beim Verlassen des Flugzeugs auf der Startbahn“, so die Lufthansa. Anschließend wurden alle Insassen zurück ins Terminal gebracht und auf alternative Flüge umgebucht.
Sicherheit hat oberste Priorität
Die Fluggesellschaft unterstrich in ihrer Stellungnahme: „Die Sicherheit unserer Passagiere und Crews hat für Lufthansa die oberste Priorität.“ Während des mehrstündigen Aufenthalts auf der Startbahn wurde die Maschine offenbar auf mögliche Schäden untersucht. Zum Glück wurde bei dem dramatischen Vorfall niemand verletzt.
Der Vorfall unterstreicht einmal mehr, wie Piloten auch in kritischen Situationen nach etablierten Sicherheitsprotokollen handeln müssen. Die schnelle Entscheidung der Cockpitbesatzung, den Start trotz bereits erreichter hoher Geschwindigkeit abzubrechen, zeigt das professionelle Risikomanagement im modernen Luftverkehr.



