Lufthansa-Streik legt BER lahm: 40 Flüge nach München und Frankfurt gestrichen
Lufthansa-Streik: 40 Flüge am BER fallen aus

Lufthansa-Streik legt Berliner Flughafen lahm

Der angekündigte Streik der Flugbegleiter bei der Deutschen Lufthansa AG hat am Freitag erneut den Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg (BER) getroffen. Wie aus der aktuellen Fluginformation des BER hervorgeht und von einer Lufthansa-Sprecherin bestätigt wurde, fallen ausschließlich innerdeutsche Verbindungen von und nach Frankfurt am Main sowie München aus. Bisher wurden jeweils rund 20 Starts und Landungen gestrichen, was insgesamt etwa 40 Flugbewegungen entspricht.

Gewerkschaft Ufo ruft zum Arbeitskampf auf

Die Gewerkschaft Ufo hat zu dem Ausstand aufgerufen, der am Freitag von 00.01 Uhr bis 22.00 Uhr andauern soll. Laut Gewerkschaftsangaben werden alle Abflüge der Deutschen Lufthansa AG von den Flughäfen Frankfurt und München bestreikt. Diese beiden Standorte fungieren als Drehkreuze der Airline, wodurch zahlreichen Passagieren erhebliche Reisebeeinträchtigungen drohen. Die Streikmaßnahme trifft die Fluggäste besonders hart, da sie in die Zeit des Rückreiseverkehrs zum Ende der Osterferien fällt.

Überwältigende Zustimmung in Urabstimmung

Bereits Ende März hatten die Kabinenbeschäftigten der Kerngesellschaft Lufthansa und der Regionaltochter Cityline in einer Urabstimmung mit großer Mehrheit für einen Arbeitskampf gestimmt. Bei der Kerngesellschaft votierten rund 94 Prozent der Beschäftigten für Streiks, während bei der Cityline knapp 99 Prozent zustimmten. Diese deutlichen Ergebnisse unterstreichen die Entschlossenheit der Flugbegleiter im aktuellen Tarifkonflikt.

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Lufthansa appelliert an Dialogbereitschaft

Die Lufthansa reagierte auf den Streikaufruf mit einem Appell an die Gewerkschaft. Ein Unternehmenssprecher betonte, dass tragfähige Lösungen nur im Dialog gefunden werden könnten und Streiks stets das letzte Mittel bleiben müssten. „Wir fordern die Gewerkschaft deshalb auf, die Gespräche mit uns wieder aufzunehmen. Wir sind jederzeit dazu bereit“, so die offizielle Stellungnahme. Betroffene Kundinnen und Kunden werden automatisch benachrichtigt, sollte ihr Flug von den Ausfällen betroffen sein. Die Airline bemüht sich um alternative Reiseoptionen, um die Auswirkungen auf die Passagiere so gering wie möglich zu halten.

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