In ganz Deutschland werden derzeit von jungen Männern Birken an den Häusern ihrer Geliebten befestigt – ein alter Brauch, der jedoch auch seine Schattenseiten hat. Forstwirt Dirk Schröder, der die Maibäume in der Nähe von Köln verkauft, warnt vor illegalen Handlungen: „Verehrer müssen den Baum bewachen, sonst könnte er geklaut werden.“
Diebstahlgefahr bei Maibäumen
Schröder erklärt, dass es immer wieder zu Diebstählen kommt, wenn die Bäume unbeaufsichtigt bleiben. „Manche Leute stehlen die Maibäume aus Spaß oder um sie selbst zu nutzen. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern auch strafbar“, so der Forstwirt. Er rät daher, die Bäume nach dem Aufstellen im Auge zu behalten oder sie mit einem Schloss zu sichern.
Tradition mit Risiken
Die Tradition, einer geliebten Person einen Maibaum zu schenken, ist tief in der deutschen Kultur verwurzelt. Doch mit der steigenden Beliebtheit nehmen auch die Zwischenfälle zu. „Es ist schade, dass so ein schöner Brauch durch solche Aktionen getrübt wird“, bedauert Schröder. Er appelliert an die Vernunft aller Beteiligten und bittet um Respekt vor dem Eigentum anderer.
Für alle, die trotzdem einen Maibaum aufstellen möchten, hat Schröder einen Tipp: „Am besten stellt man den Baum erst am Abend des 30. April auf und bewacht ihn dann die ganze Nacht. So bleibt er sicher bis zum 1. Mai.“



