Im Landkreis Diepholz ist es am Dienstagnachmittag zu einem ungewöhnlichen Rettungseinsatz gekommen: Ein Rettungshubschrauber landete auf der Autobahn 1, woraufhin die Fahrbahn in Richtung Osnabrück für etwa eine Stunde voll gesperrt werden musste. Grund war ein medizinischer Notfall bei einem 46-jährigen Mann, der während der Gartenarbeit in der Gemeinde Stuhr das Bewusstsein verlor und in einen angrenzenden Graben stürzte.
Rettungshubschrauber als schnellste Option
Nach Angaben der Polizei war der Rettungshubschrauber nur eine Minute vom Unfallort entfernt, als der Notruf einging. Die Besatzung entschied sich, direkt auf der Autobahn zu landen, da diese sich als der am besten geeignete Landeplatz erwies. Erst nach der Landung trafen Polizei und Feuerwehr ein, um den Verkehr zu sichern und umzuleiten. Die Autobahn war für die Dauer des Einsatzes vollständig gesperrt, was zu leichten Verkehrsbehinderungen führte.
Ablauf des Einsatzes
Der Mann war bei der Gartenarbeit plötzlich zusammengebrochen und in den Graben gefallen. Angehörige oder Nachbarn setzten umgehend einen Notruf ab. Der Rettungshubschrauber, der sich in der Nähe befand, war innerhalb kürzester Zeit vor Ort. Nach der Landung auf der A1 wurde der Patient versorgt und anschließend in ein Krankenhaus geflogen. Nach etwa einer Stunde gab die Besatzung die Fahrbahn wieder frei, sodass der Verkehr wieder rollen konnte.
Die Polizei lobte das schnelle Eingreifen aller Beteiligten. Der Zustand des Mannes ist nach ersten Informationen stabil. Die genauen Umstände des Vorfalls werden noch ermittelt, es besteht jedoch kein Verdacht auf Fremdverschulden.



