Oberleitungsschaden: 1.340 Minuten Verspätung im Bahnverkehr
Oberleitungsschaden: 1.340 Minuten Verspätung

Ein Oberleitungsschaden zwischen Roßlau und Lutherstadt Wittenberg hat am Dienstag zu erheblichen Verspätungen im Bahnverkehr geführt. Wie die Bundespolizeiinspektion Magdeburg mitteilte, war ein Güterzug mit der Oberleitung kollidiert, was eine sofortige Gleissperrung erforderlich machte.

Ursache des Schadens

Nach ersten Erkenntnissen hatte ein Bagger bei Bauarbeiten ein Tragseil an der Oberleitung beschädigt. Dadurch hing ein Isolator in den Fahrweg herab, mit dem der Güterzug kollidierte. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.

Auswirkungen auf den Zugverkehr

In der Folge verspäteten sich insgesamt 27 Züge um zusammen 1.340 Minuten. Die genauen Streckenbeeinträchtigungen und die Dauer der Gleissperrung wurden nicht näher beziffert. Reisende mussten mit erheblichen Wartezeiten und Umleitungen rechnen.

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Ermittlungen der Bundespolizei

Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Es werde geprüft, ob die Sicherheitsvorschriften bei den Bauarbeiten eingehalten wurden. Weitere Details zu den Ermittlungen wurden zunächst nicht bekannt gegeben.

Der Vorfall zeigt einmal mehr, wie anfällig die Bahninfrastruktur für Störungen ist. Die Deutsche Bahn arbeitet daran, die Oberleitungen regelmäßig zu warten und zu überprüfen, um solche Zwischenfälle zu vermeiden. In diesem Fall führte die Beschädigung eines Tragseils zu einer Kettenreaktion, die den Bahnverkehr auf der Strecke massiv beeinträchtigte.

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